Zum Abstimmungs-Sonntag
Text: Carlos Alto-Nivel
Datum: 17.09.2006 Aufrufe: 3429 Verschickt: 0
Entscheidungen auf der politischen Ebene fallen nicht immer leicht. Noch schwieriger wird dies oft, wenn der Normalbürger darüber zu bestimmen hat. So mancher Politamateur tut sich dann auch dementsprechend schwer mit einer Entscheidung oder beschliesst gar, an einer Abstimmung nicht teilzunehmen. Dies droht uns nun auch an der nächsten Volksabstimmung zum Thema Bundesgesetz über die Ausländer.
Viele Leute mögen sich heutzutage neben ihrem Beruf oder ihren ausserberuflichen Tätigkeiten, wie Saufen, Party machen und Saufen nicht auch noch mit all den vielen Abstimmungsvorlagen, die der Schweizer jedes Jahr erhält, beschäftigen. Einige ganz schlaue Köpfe haben da eine gute Methode entwickelt. Sie schauen sich auf dem Weg zur Arbeit oder in die Kneipe einfach die vielen Abstimmungsplakate an und entscheiden dann anhand des ihnen besser gefallenden Designs, welche Entscheidung sie schlussendlich in die Urne werfen.
Komplizierte Leute können sich jedoch nicht so leicht entscheiden, was jedes Jahr zu einer Erhöhung der Alkoholikerquote und sogar zu einer Suiziddunkelziffer führt.
Das muss nicht sein, finden wir von Lismal und präsentieren Ihnen hier unser Gegenvorschlag zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer
Zulassung zum schweizerischen Arbeitsmarkt beschränken Es ist sicherlich nicht zu leugnen, dass es bei diesem Thema nicht einfach ist, eine gesunde Balance zu halten. Deshalb fordern wir einige wenige aber prägnante Punkte.
- Beschränkung der Zahl der im Bergminenbau tätigen Schlümpfe.
Schlümpfe haben die schlumpfige Angewohnheiten ungemein schlumpfig zu sein. Obwohl das zum Teil sehr schlumpfig ist, birgt es die Gefahr, einer überdurchschnittlichen Beschäftigunszahl von Schlümpfen im Bergminenbau und einer hohen Arbeitslosenzahl im Jura, wie auch im Gebiet rund um den Zürcher Hausberg Üetliberg.
- Sperrzonen für ausländische Zugvögel
- Mehr italienische Arbeiter in allen Betrieben in der Westschweiz.
Wir möchten, dass sich die Italiener wieder unseren Französisch sprechenden Freunden annähern. Sollten wir nun ihre Arbeitsplätze einschränken, könnten sie sich mit dem Kopf gestossen fühlen. Tschuldigung, ich meinte natürlich vor den Kopf gestossen.
Integration Natürlich ist eine möglichst hohe Integration willkommen zu heissen. Dies sieht Lismal aber nicht nur in Sprachkursen. Immer wichtiger in der heutigen Zeit wird auch die kreative Ausdrucksform und politische Mitbestimmung. Deshalb pochen wir auf folgende Punkte.
Chancengleichheit Von vielen Seiten wird uns vorgeworfen, wir seien politisch in der links-grünen Ecke anzutreffen und wollen nur alles schönmalen. Das stimmt nicht, denn der einzige, der schön malt, ist
Karl und der ist nicht in einer politischen, sondern in einer Kellerecke.
Chancengleichheit klingt zwar in etwa so niedlich wie Zuckerwatte, ist aber unrealistisch. Wir wollen ganz klar eine Besserstellung der Schweizer, die schon seit mindestens vier Generationen im Willhelm-Tell-Rütli-Schwur-Kappeler-Milchsuppen-Land leben.
Deshalb haben wir einige Punkte, die dem zu Gute kämen.
- Vorschule für Schweizer Kinder ab dem zweiten Lebensjahr
- Englisch- und Französischunterricht ab dem fünften, Latein und Altgriechisch ab dem achten Lebensjahr
- Verhör- und Foltermethoden als Pflichtfach an allen katholischen Schulen. Der Terrorismus ist noch langen nicht ausgerottet.
Fazit Beim Schreiben dieses Textes wurde mir bewusst, dass ich von Politik in etwa so viel Ahnung habe, wie ein Eunuch vom Kindermachen.
Unsere Herren im Parlament machen ihren Schönheitsschlaf in den Ratssitzungen nicht, weil sie so bequem sind, sondern weil sie im Fall ganz, ganz viel an so schwierigen Gesetzen arbeiten.
Das müssen Sie, geneigter Leser, zum guten Glück nicht tun. Deshalb nehmen Sie sich doch mal eine halbe Stunde Zeit und lesen die Abstimmungsunterlagen durch. Dann können Sie getrost an die Urne gehen, für ein Bier ist auch danach noch Zeit.
Sollte Ihnen dies immer noch zu kompliziert sein, lesen Sie halt eine Stunde im Lismal. Das bringt Ihnen auch Allgemeinwissen und macht zudem noch Spass.