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Kultur - Diverses
Dazu passt eine alte Platte von Marlene Dietrich
Zora Off an Lismal: Mich gibts!
Text: Pino Loricato Datum: 02.02.2007 Aufrufe: 2523 Verschickt: 0

Im Oktober vergangenen Jahres berichteten wir von der Unechtheit der Zora Off, die anonyme Kolumnistin der Feierabendzeitung Heute, sie sei eine Marjonette, dahinter verberge sich ein alter Lüstling. Einen Monat später antwortete sie uns in aller Öffentlichkeit: «Mich gibts!» Wir funken jetzt zurück und erklären auch gleich, warum wir es so lange unterlassen haben.

Als erstes möchten Sie wahrscheinlich wissen, was genau in Zoras Kolumne drin stand. Nicht viel, aber klicken Sie mal ganz fest hier drauf: Popup Kolumne
Hier noch die kurze Zusammenfassung für die Druckversion: Zoras Chef hat ihr unseren Text gemailt mit einer bewussten Verspätung, um sie nicht zusätzlich zu belasten, weil sie Stress hatte mit einem Mann und ihrer verbrannten Wohnung. Weiter zitiert sie die hübschesten Sätze aus unserem Artikel und findet uns nicht ganz hundert. Am Ende stellt sie uns ein paar Fragen und dementiert unsere Unterstellungen.

Wir schulden ihr eine Antwort. Indem sie uns nämlich in ihrer Kolumne erwähnt hat, sind viele Leute auf unsere Website gekommen und lesen jetzt regelmässig unseren Mist, was uns natürlich freut. Und es sind nicht zuletzt all jene, die es am meisten interessiert, was denn unsere Antworten sind auf Zora Offs Fragen.

Zora Off fragt: Spinnt ihr?
Lismal antwortet: Nein, wir ficken.

Zora Off fragt: Wieso verleugnet ihr mich?
Lismal antwortet: Ficken? Ficken. Ficken!

Zora Off fragt: Habt ihr tatsächlich das Gefühl, ein Mann könnte sich das alles aus den Fingern saugen?
Lismal antwortet: Selbstverständlich, ein Mann kann noch an ganz anderen Dingen saugen. Das sollten Sie doch wissen, Herrrrr Zora Off.

Erklärung
Und jetzt brauchen Sie von uns noch die Erklärung, weshalb wir so spät antworten. Die geben wir Ihnen gerne. Anfangs November schlug bei unserem Redaktionshaus ein gewaltiger Meteorit ein. Er zerstörte die Hälfte aller Schreibmaschinen, Antons Aquarium, unsere Funkstation, ja er brach sogar bis in den Keller durch, wo er Karls Hundehütte zerquetschte und die Gaszentrifuge blockierte. Na ja, wir hatten die letzten Monate genug Stress mit Reparaturarbeiten und vögelten während der ganzen Zeit mit irgendwelchen Versicherungsangestellten. Um uns während diesen anstrengenden Tätigkeiten nicht abzulenken hat uns unser Chefredaktor den Zeitungsschnipsel vom 17. November erst jetzt gezeigt, wo das Redaktionshaus wieder aufgebaut ist und wir für 60'000 Gulden dem Anton ein neues Aquarium gekauft haben.

Fazit
«Menschen, die sich ein Auftreten ausgedacht haben, um zu imponieren, kommen oft in die Lage, nicht bloss vor anderen, sondern auch vor sich selbst durchzufallen.» Max Rychner, Kalenderblattrückseite vom 24. Januar 2007


Links:
Lismal-Artikel vom 30. Oktober: Zora Off - Heldin von heute
http://www.lismal.ch/text/artikel_zora-off---heldin-von-heute-_100079.htm

Zora Off - Kolumne vom 17. November 2006 noch online, mit Kommentaren
http://www.heute-online.ch/blogs/zora/?p=72

Eine Kolumne Karls in der selben Zeichenmenge, 650 Zeichen sind halt wenig
http://www.lismal.ch/text/artikel_karl---held-von-lismal-_100080.htm


Lismal dasda! Unsere Gaszentrifuge nach der Reparatur zum ersten Mal wieder in Betrieb. Jürgen prüft das Resultat und es ist gut. Die neue Funkstation ist auch fertig. Karl fühlt sich wohl und hütet die Geräte. Auf dem Bild gönnt er sich grad ein Gläslein Sprit. Hier haben Sie Einblick in die riesige, 60'000 Mäuse kostende Aquarium-Anlage. Der Goldfisch im runden Glas ist Anton. Er traut sich noch nicht so ins Salzwasser zu seinen neuen Freunden, weil er ein Süsswasserfisch ist. Die Fensterrahmen sind aus Gold.
Gruppenfoto mit dem Meteorit. Das Ding hätte uns töten können. Unser Redaktionshaus konnte mit all den Versicherungsgeldern saniert werden. Schauen Sie, wundervoll!
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