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Skype, Myspace
Text: Lili Wunderbar Datum: 17.04.2007 Aufrufe: 1680 Verschickt: 1

Und so. Seit geraumer Zeit hat sich etwas verändert in meiner sonst so heilen Welt. Vorbei mit gemütlichen Abenden in den Bars von Zürich. Vorbei mit den Gesprächen über dies und das. Gesucht werden neue Freunde. Und zwar per Einladung.

Ob ich Skype habe, fragt mich mein Kollege Heinz. „Türlich“, sage ich. Schliesslich bin ich auf den Zug schon lange aufgesprungen. Was folgt ist eine Einladung von Heinz und tagelange, endlose, überdimensional dumme Skype-Gespräche über nichts und wieder nichts. Aus ist es mit der Ruhe am Computer, denn sobald das grüne Häkchen aufploppt, blinken schon Nachrichten von Menschen, die man vielleicht ganz bewusst nicht getroffen hat. Die Offline-Variante habe ich übrigens auch verworfen, denn die harten Skyper kennen mich. Die schreiben ins Leere und schon sitze ich in der Falle.

Das ganze wird je länger je unlustiger. Also geh ich wieder in die Bar und treffe wieder Heinz. Ob ich bei Studivz bin, fragt er mich. „Türlich“, sage ich. Schliesslich bin ich Studentin und kann darüber hinaus schlecht Nein sagen. Was folgt ist eine Einladung als „Freund“ von Heinz bei Studivz. Auch das mache ich mit. Als Dank werde ich tagelang „gegruschelt“ und „gepinwandet“. Immerhin kann einem niemand Gruppenzugehörigkeit aufzwängen. Und einloggen kann man sich auch freiwillig. Was zur Folge hat, dass ich den Login-Balken von Studivz zur verbotenen Zone erkläre und mich wieder auf in die Bar mache.

Und jetzt passiert das, was ich niemals erleben wollte. „Lili, willst Du mich auf Deiner Myspace-Seite als Freund haben?“ Keine Frage, ob ich Myspace kenne oder ob ich dabei bin. Nichts. Myspace hat man. Myspace ist man. Oder eben nicht. „Ich finde Myspace blöd“, sage ich dem Kollegen, der für einmal nicht Heinz ist. Was folgt ist Stille im Raum, Augen die ungläubig zu mir starren und dann der Versuch der Gehirnwäsche. Ich bin hart geblieben kann ich sagen. Ich bin Opfer von Skype, Ignoriererin von Studivz, Super Topmodel von Lismal und eigentlich hätte ich auch noch einige Freunde aus Fleisch und Blut. Also wage es nicht, mir noch einmal eine elektronische Freundschaft anzubieten. Schon gar nicht über Myspace.


Der Skype-Holio Der Studivz-Holio Der Myspace-Holio
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Kolumnen
. 13.08.2007
Metzgete!

Text: Lili Wunderbar


Achtung, dies wird eine Mashup-Kolumne. Eigentlich hätte ich sie gerne literarisch offiziell Cut-up-Kolumne genannt. Aber der Vergleich mit William S. Burroughs, sozusagen Hohepriester des Cut-up, wäre wohl gar optimistisch. Was Cut-up ist? Ja hallo, das muntere Zusammenmischen von Textinhalten. Jawohl.
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Kolumnen
. 12.07.2007
Resteficken anyone?

Text: Lili Wunderbar


Ja, lang ist’s her, aber fulminant steigen wir heute in die Sommersaison ein mit folgenden Worten: „Resteficken“ - heute gelesen im Faces und „Allesmacher“ – Eigenkreation. Weiter..
Kolumnen
. 29.04.2007
Japanische Zahnpasta und Brusttee

Text: Lili Wunderbar


Männer und Frauen sind ja bekanntlich verschieden. Mal mehr, mal weniger. Und dass es Exemplare der männlichen Gattung gibt, die verbotene Dinge tun, wussten wir auch schon lange. Diese Geschichte bringt aber sogar mich aus dem östrogenen Gleichgewicht.
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Kolumnen
. 17.04.2007
Skype, Myspace

Text: Lili Wunderbar


Und so. Seit geraumer Zeit hat sich etwas verändert in meiner sonst so heilen Welt. Vorbei mit gemütlichen Abenden in den Bars von Zürich. Vorbei mit den Gesprächen über dies und das. Gesucht werden neue Freunde. Und zwar per Einladung. Weiter..
Kolumnen
. 24.03.2007
Vergib mir Vater, ich habe gesündigt

Text: Lili Wunderbar


Immer und immer wieder sogar. Auch wenn ich mich bemühe ein lieber Mensch zu sein, es gibt da einige, die mir das gänzlich unmöglich machen. Wer? Die Holios natürlich. Und diese lassen sich in folgende Holio-Kategorien einteilen:
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Kolumnen
. 27.02.2007
Es ist

Text: Lili Wunderbar


Zum Stillstand gekommen. Vorgestern, gestern, heute und immer wieder. Nicht dass es schlimm wäre, eigentlich ist es sogar gut so. Die Tage kommen und gehen und stehen still. Die Prüfungen sind vorbei.
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Kolumnen
. 04.02.2007
E.T nach Hause telefonieren

Text: Lili Wunderbar


Heute gehört in der Presseschau. Remo M. aus Zürich gibt auf die Frage, ob er mit Aliens in Kontakt treten möchte folgende äusserst diplomatische Antwort: „Erst soll mir jemand zu hundert Prozent beweisen, dass es Aliens wirklich gibt, bevor ich mit Ihnen in Kontakt treten möchte.“
Endlich verstehe ich worum es eigentlich geht hier.
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Kolumnen
. 21.01.2007
„Uf dich hani au scho“

Text: Lili Wunderbar


Ja ja danke, was für ein Kompliment. Die Wixvorlage für dahergelaufene Typen zu sein war schon immer erklärtes Ziel für mich. Was ich aber viel erstaunlicher finde ist, dass es Männern reicht ein Bild anzuschauen, sich Gedanken dazu zu machen und hopp, schon ist’s weg.
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Kolumnen
. 08.01.2007
Alle Jahre wieder

Text: Lili Wunderbar


Kommt das Christuskind. Und dann Silvester. Und dann die elenden Jahresrückblicke. Sorry Jürgen, Deiner ist natürlich anders. Ganz anders.
Auch anders ist der, den ich bei einem Lokalradio gehört habe, dessen Name mir leider schon wieder entfallen ist. Der Rückblick auf die besten Songs des Jahres 2006!
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