Pop ist tot
Text: Jürgen Brandstifter
Datum: 10.09.2003 Aufrufe: 1949 Verschickt: 0
Die 'No Angels' haben sich aufgelöst. Weil wir popkulturell immer am Puls der Zeit sind, haben wir dieses Thema aufgegriffen und wollen es -ungeachtet der Tragweite des Ereignisses- benutzen, um zu beweisen, dass die Popindustrie völlig verweichlicht ist. Denn die Gruppe hat sich aufgelöst, weil sie denn Stress nicht mehr aushält. Unsereiner kann sich ja schlecht vorstellen, wie stressig es ist, jeden zweiten Tag in einer Talkshow aufzutreten und dämlichen Teenies Autogramme zu geben, aber früher (als die Welt noch in Ordnung war) gab es doch stichhaltigere Gründe, um eine Band aufzulösen. Einige Beispiele: - Sänger erschossen (Beatles)
- Drummer nach Vodka-Gelage an Erbrochenen erstickt (Led Zeppelin)
- Sänger erschiesst sich (oder seine Ehefrau erschiesst ihn, wer weiss das schon so genau) (Nirvana)
- Drogentod (z.B Jimi Hendrix, Janis Joplin)
- Sänger beim Masturbieren in der Badewanne an Herzversagen gestorben (Besagen zumindest Gerüchte) (The Doors)
- Sänger stirbt nach zu ausschweifenden Sexualleben an Aids (Queen)
- Fresssucht (Elvis)
Preisfrage: Gibt es noch andere Unterschiede zwischen den 'No Angels' und den obengenannten Bands? Zu gewinnen gibt es eine knallharte Tanzausbildung im Lismal Popstar-Bootcamp.
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