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Kultur - Events
Dieses Jahr war zum Schreien!
Nie wieder 2004
Text: Carlos Alto-Nivel Datum: 01.01.2005 Aufrufe: 1680 Verschickt: 2

Auch dieses Jahr hatte zwölf ganze Monate zu bieten. Wir sind ehrlich. Es war ein Scheissjahr. Eigentlich wollen wir es sofort wieder vergessen, aber wir schreiben trotzdem einen Rückblick, damit die Fehler, die die Menschheit begangen hat, nicht vergessen werden und sich auf keinen Fall wiederholen.

Januar: Das ist in diesem Jahr der erste Monat. Es ist kalt, so kalt wie der Dezember, das war der letzte Monat des vorhergehenden Jahres. Niemand ahnt, was für böse Vorzeichen uns der Januar verheissen will: Carmen Fenk erobert den Titel der besten Kampfsängerin im Music Star Schweinehaufen. Sie hat schliesslich auch den „schönsten“ Schweinebauch.
Und Roger Federer spielt Tennis.

Februar: Volksabstimmung vom 8. Februar, das Schweizer Volk stimmt zweimal Nein und einmal Ja. Eigentlich dreimal Vielleicht.
Der Bürgermeister von Sankt Franziskus in Amerika, diese Schwuchtel, legalisiert Homo-Ehen.
Willisau Stadt und Willisau Land fusionieren. Die Opfer werden von einem Care-Team gerettet und von Psychologen betreut. Blick titelt: Was wird jetzt aus dem Willisauer Ring?
Und Roger Federer spielt Tennis.

Kreidezeit: Karl hat in diesem Monat viel Kreide gegessen. Das tut ihm immer gut, wenn er gerade in der Musthphase* ist.
Und Roger Federer spielt Tennis.

März: Der riesige Terroranschlag in Madrid macht uns alle traurig. Das Satireschreiben fällt uns diesen Monat ziemlich schwer. Allen?
Im luzernischen Escholzmatt läuft ein Bauer Amok und bringt sich und seine Familie um. Interessant dabei ist, dass gegen ihn ein Verfahren wegen Inzest am Laufen war. Sein Onkel und Vater ist erschüttert und meint schockiert zu Lismal: „Das würde mein Bruder nie tun.“
Und Roger Federer spielt Tennis.

April: Die Regierung verbietet Dialer. Somit schützt sie alle Internet-Porno-Kunden von zu hohen Telefonrechnungen. In dieser Sache hat die Regierung (alles Kampfwixer) sehr schnell geHANDelt.
Und Roger Federer spielt Tennis.

Juni: Die langweilige Europameisterschaft geht verloren. Ausser Totti und Frei bleibt allen die Spucke weg. Die Griechen holen den Titel: Zaziki, Ouzo und Analverkehr sind wieder IN (Philosophiestudenten leider immer noch nicht).
Ray Charles und Ronald Reagan, zwei der begnadetsten Blockflötenspieler aller Zeiten, erliegen eines natürlichen Todes.
Und Roger Federer spielt Tennis.

Mai: Lismal besetzt den Talacker und feiert seinen autonomen Geburtstag am 1.Mai. Wir wischen uns das Tränengas aus den Augen und trinken ein Molotow-Cüpli auf das einjährige Bestehen.
Der VCS verhindert den Bau eines neuen Amphitheaters in Zürich. So macht sich Zürich zum Gespött der ganzen Schweiz. Auch der deutsche Kaiser lacht fröhlich über uns.
Hahnenkampf im Bundeshaus: Blocher und Leuenberger, diese alten Bunten, haben Streit miteinander. Auch in der Natur gibt es das nicht, dass ein Hahn den anderen besteigt.
Und Roger Federer spielt Tennis.

Juli: Der internationale Gerichtshof in Den Haag bezeichnet die von Israel errichtete Sperranlage gegen die besetzten Palästinensergebiete mit 14:1 Stimmen (alle gegen die USA) als völkerrechtswidrig. Klar doch, die Amis haben das Völkerrecht mit Völkerball verwechselt.
Im österreichischen Priesterseminar von St.Pölten finden regelrechte Sauereien statt. Die Jungs konsumieren Kinderpornographie. Don Senilo schickt darauf sofort einen Visitator hin. Der Bischof Krenn wehrt sich gegen den Rücktritt, muss sich dann aber auf Wunsch des Dons beugen. Oh lala!
Und Roger Federer spielt Tennis.

August: Sankt Franziskus, USA: Der oberste Gerichtshof, die drogensüchtigen Trottel von Amerika, erklärt die 20 Homo-Ehen wieder für ungültig. Aber Tiere dürfen sie nach wie vor heiraten (Britney Spears).
Sigi Feigel, einer der begnadetsten Blockflötenspieler der Welt, stirbt eines natürlichen Todes.
Die Olympiade findet in Athen statt, da wo sie auch hingehört. Der Ösi nimmt Doping. Zwei griechische Athleten inszenieren einen Töffunfall, um die Urinprobe zu umgehen, weil sie ebenfalls gedopt waren. Sie müssen trotzdem austreten. So entsteht auch der Smashhit von Modern Talking: „Pinkel pinkel little Star“.
Der Schweizer Medizinstudent Marcel Fischer angelt Gold im Fechten. Und Roger Federer spielt Schach.

September: Von diesem Monat wissen wir nicht mehr viel, da wir die ganze Zeit auf Drogen waren und alte Lieder von „The Doors“ hörten. Ach ja, hängen sie noch eine Schweigeminute an für die Kinder von Beslan. Einmal mehr fällt es uns schwer, Satire zu schreiben.
Und Roger Federer spielt wieder Tennis.

Oktober: Die ersten freien (haha), demokratischen Wahlen in Afghanistan finden statt, wenn auch chaotisch. Aber schlimmer als in der Ukraine kann es ja nicht sein.
Erneut Hahnenkampf im Bundeshaus. Diesmal steigt Couchepin mit Blocher in den Ring, Obergockel Joseph Deiss spielt den Kampfrichter.
Und Roger Federer spielt immer noch Tennis.

November: Michael Moores „Fahrenheit 9/11“ flimmert weltweit auf den Bildschirmen. Trotzdem gewinnt Private Redneck die amerikanischen Wahlen, was Lustlosigkeit bei allen Kanarienvögeln der Welt auslöst. Deshalb gehen wir auf die Kanaren vögeln.
Der Chef der PLOckflötenspieler, Yassir Arafat, wird von französischen Ärzten in Paris zu Tode gepflegt.
Und Roger Federer spielt wieder einmal Tennis. Schach matt.

Dezember: Thomas Hirschhorn sorgt für Tumult im Bundeshaus, weil er in einer Performance auf das Bild von Bundesrat Blocher „urinieren“ lässt. Der Stiftung PRO HELVETIA wird das millionenteure Weihnachtsessen gestrichen.
Bahn 2000: Vier Jahre danach wird sie umgesetzt. Für Pendler kein Problem. Jedoch erscheinen Dutzende von Lokomotivführern zu spät zur Arbeit und vergessen sich zu rasieren.
Heiligabend findet wieder am 24. statt.

Ende Dezember: …öffneten wir wieder unser Drogenköfferchen, damit wir die voyeuristischen Bilder der Medien über die Flutkatastrophe besser ertragen konnten.
Um unser Gewissen zu beruhigen, überwiesen wir einen hier nicht genannten Betrag an die Caritas und die Glückskette, und kosteten von unserem Truthahn.

Amen.

Carlos Alto-Nivel und Vico Supersaxo wünschen Ihnen ein besseres neues Jahr, als dies Nullvier eines war.




*Aufgabe für 2005: Finden Sie heraus, was die Musth bedeutet.


..und das Unheil begann. Wird das "Ringli" überleben? Ronald Reagan (links) und Ray Charles (rechts) bestachen durch ihre Flötenkünste. Der Fischer angelt Gold.
Roger Federer spielt an der Olympiade Schach.
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Bojan (roter Pfeil). Er findt, es hät z'viel Radar, und z'viel Gsetz. Und dass die, die grade erst den Führerschein gemacht haben, halt mal etwas Gas geben wollen. Und dafür erwartet er auch noch Akzeptanz. 20.09.2007
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Jährlich werden die schönsten und modernsten Autos in Genf ausgestellt und aufwändig inszeniert. Jede Automarke präsentiert sich wieder anders, um ein individuelles Image aufrecht zu erhalten und um seine Zielgruppe anzusprechen. Autodesign und Mode reichen sich die Hand. Weiter..
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Genauso und nicht anders ist die Liste auszufüllen. Die geben wenigstens genaue Instruktionen, das ist auch bequem. 05.02.2006
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Am 12. Februar wählt das Zürcher Volk seine Machthaber. Die Stadtratswahl ist spannender als die Miss Schweiz-Wahlen, denn der Gewinner darf am Sechseläuten als Ehrengast mitlaufen, bei den Titelsiegen von GC das Bierfest sponsern und regelmässig im Tele Züri beim Sonntalk mitreden. Die Gemeinderatswahl hingegen ist langweilig und mühsam. Weiter..
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Jedes Jahr wird die Stadt Zürich von Heiden aus aller Welt heimgesucht, die Tod und Verwüstung in die Stadt bringen. So schrecklich wie Hannibal einst mit seinen Elefanten in Rom einfiel, etwa so und noch grausiger penetrieren die Lovemobiles die Limmatstadt vom Albisgütli her. Einheimische Städter fliehen in die Nachbarskantone und die Politiker schauen weg. Weiter..
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Wie soll es nun weitergehen? Und wo ist das Tor? Das Lismal-Team muss sich einigen unangenehmen Fragen stellen. 24.06.2005
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Wer hat hier behauptet, die Saison sei vorbei? Unsere Fussballmannschaft trat dieses Wochenende jedenfalls noch ein letztes Mal an, um ihre Ehre zu beweisen. Nach den eher durchschnittlichen Leistungen im Vorjahr konnte es nun nur ein Ziel geben: den Pokal. Und zwar den des Grümpelturniers Leimbach. Weiter..
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Hier imitiert er Hirschhorn und sagt: "Nestbeschmutzer? -Nein, Schmutzbenässer!" (Warum fallen mir solche Wortwendungen nie ein?) 11.03.2005
Oskar Freysinger live

Text: Pino Loricato


Was geschieht, wenn ein SVP Nationalrat im Cabaret Voltaire Lieder singt und Gedichte vorträgt? Ist es überhaupt möglich, dass so etwas passiert? Ja. Schadet das dem Ruf des Cabaret Voltaire? Offenbar nicht. Unterwandert die SVP die Künstlerszene? - Um das heraus zu finden, musste einer von uns hingehen. Weiter..
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Dieses Jahr war zum Schreien! 01.01.2005
Nie wieder 2004

Text: Carlos Alto-Nivel


Auch dieses Jahr hatte zwölf ganze Monate zu bieten. Wir sind ehrlich. Es war ein Scheissjahr. Eigentlich wollen wir es sofort wieder vergessen, aber wir schreiben trotzdem einen Rückblick, damit die Fehler, die die Menschheit begangen hat, nicht vergessen werden und sich auf keinen Fall wiederholen. Weiter..
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Sportlich und sexy: LILOU presented by LISMAL.CH 09.02.2004
Irgendeine Modeschau

Text: TonyClifton


Gestern bekam ich (22, monogam) seit langer Zeit wieder eine elektronische Nachricht auf meinem Mobiltelefon (7250, polyphon). Sie lautete:“LILOU…und mehr. Heute Modeschau in der Dachkantine (Toni-Areal) 21.30h- Eintritt 15.-… bis später.. würde mich freuen.Laila http://mymobile.sunrise.ch “. Weiter..
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Rock'n'ROLL (haha). 03.10.2003
Rock'n'Roll Inc.

Text: Jürgen Brandstifter


Die Rolling Stones in Zürich. Zu horrenden Preisen rocken die Überväter des Rock'n'Roll im Letzigrund. Statt wie einst gegen das Establishment zu rebellieren, spielen die Herren nun für Bankangestellte und Familienväter 'I can't get no satisfaction'. Ausverkauf der Ideale? Auf jeden Fall. Weiter..
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23.07.2003
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Text: Jürgen Brandstifter

Gurtenfestival 2003: Lismal zieht Bilanz aus drei Tagen eitel Sonnenschein auf dem Berner Vorzeige-Hügel. Das 20. Festival auf dem Gurten zeigte eine Reihe von organisatorischen, kulinarischen und musikalischen Hochs und Tiefs. Der Bildreport. Weiter..
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Für rund 100 Franken kriegen Sie mehr Schlamm, als Sie in 3 Tagen essen können!
07.05.2003
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Text: Jürgen Brandstifter

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