Zurück zum Anfang
Werbung
Lisbola - Weltgeschehen
In naher Zukunft wird Zürich so aussehen. Wollen Sie das?
Minarette sich wer kann!
Text: Jürgen Brandstifter Datum: 06.11.2006 Aufrufe: 2245 Verschickt: 3

Seit geraumer Zeit müssen wir zuschauen, wie um uns herum Minarette wie Pilze aus dem Boden schiessen. Wo gestern auf der anderen Strassenseite noch der gute alte Tante-Emma-Laden stand, ist nun plötzlich das Terroristen-Minarett von Onkel Osman. Aber wir sagen „Nein, Nein, Nein“ und schliessen uns der längst überfälligen Minarettsverbot-Initiative mit dem Motto „Da könnte ja jeder kommen“ an.

Stellen Sie sich mal folgendes Szenario vor: Sie haben vor ihrem Haus einen wunderschönen Rasen, den sie jeden Sonntag nach der Kirche liebevoll mit viel Herzblut und Pestizid pflegen. Jetzt kommt da plötzlich ein bärtiger Muslim daher, auf dem Rücken trägt er einen Sack mit den abgetrennten Köpfen von zwanzig Christen. Und der Muslim beginnt, ihre Blumen niederzutrampeln und auf dem Rasen ein riesiges Minarett zu errichten. Und schon am nächsten Tag brüllt morgens um drei der Muezzin schiefe Schlachtgesänge von seinem Eroberungsturm. Und das, obwohl Sie eigentlich ausschlafen könnten, schliesslich leben Sie von der AHV.

Korrelationsanalyse - gewusst wie!
Sie könnten jetzt natürlich behaupten, das Szenario wäre an den Haaren herbeigezogen. Und sie hätten natürlich Recht. Aber beweisen Sie doch erstmal das Gegenteil, Sie stinkender Multikulti-Sozi. Es geht nämlich darum, die grossen Zusammenhänge zu sehen. Ulrich Schlüer und seine Kumpels, die sich selbst den geilen Namen "Egerkinger Gruppe" gegeben haben, bemerken im Communiqué zu ihrer Volksinitiative:
Zitat:
Minarette haben indessen mit Glaubensfreiheit nichts zu tun. Sie sind vielmehr Ausdruck religiös-politischer Machtansprüche, welche den Religionsfrieden durchaus gefährden können. Davon zeugt nicht zuletzt die Tatsache, dass in vielen Ländern, in denen Minarette dominieren, die Errichtung zum Beispiel christlicher Kirchen strikte verboten ist und Christen nicht selten verfolgt werden.

Ganz genau, sagen wir da. Nur geht uns diese Initiative einfach nicht weit genug. Nämlich ist uns aufgefallen, dass in vielen Ländern, in denen die Errichtung zum Beispiel christlicher Kirchen strikte verboten ist, die Menschen oft Fladenbrote essen und Kaffee trinken. Wir fordern deshalb, dass Fladenbrote und Kaffee subito überall verboten werden, weil es da um kulinarisch-politische Machtansprüche geht. Und auch hier sagen wir: „Da könnte ja jeder kommen!“.

Massenbewegung
Dass es sich hier um ein wirklich akutes Problem handelt, wird aus dem Communiqué schnell klar:
Zitat:
Im solothurnischen Egerkingen haben sich am 6. September 2006 Vertreter aus Gemeinden und Kantonen getroffen, die derzeit unmittelbar von Minarett-Baugesuchen betroffen sind. Zweck des Treffens, an dem auch zwei eidgenössische Parlamentarier teilgenommen haben, war, die massive Opposition gegen Minarett-Bauten, die sich in allen mit Projekten konfrontierten Gemeinden äussert, zu koordinieren.

Soso, aus den betroffenen Gemeinden und Kantonen haben die sich getroffen. Na, das werden ja ganz schön viele gewesen sein, bei all den Minaretten die da überall gebaut werden. Und tatsächlich: aus der betroffenen Gemeinde Wangen bei Olten (SO) sind sie gekommen. Und aus der betroffenen Gemeinde Langenthal (BE) auch noch. Und dann sind auch noch Leute aus dem betroffenen Kanton Solothurn (SO) gekommen. Volle acht Nasen waren also da (und wenn der St. Galler Kantonsrat Lukas Reimann (Wil SG) nicht aus terminlichen Gründen gefehlt hätte, wärens gar deren neun gewesen). Huihui, tatsächlich eine recht massive Opposition ist das.

Baubewilligung
Und wenn diese Neun alle unterschreiben, ist die Initiative so gut wie durch (weil die Unterschrift von Herrn Schlüer aus Flaach, einem Ort mit sieben Minaretten, zählt doppelt, so ein Pfundskerl ist das). Schade ist nur eines: Wenn die beiden minarettbauenden Muselmänner von Wangen bei Olten und Langenthal aufgrund des neuen Gesetzes aufgeknüpft oder geköpft sind (man weiss noch nicht genau wie sie bestraft werden sollen, schliesslich steht der Gesetzestext noch nicht), ist der Spass ja eigentlich schon vorbei. Deshalb fordern wir: bauen Sie Minarette, geschätzte Lismal-Leser. Sonst haben wir am Ende ein funkelndes neues Gesetz, aber gar keine Minarette, die wir einreissen können. Drucken Sie deshalb den Lismal-Minarett-Bastelbogen aus und legen Sie los! Mit dem Lismal-Minarett können Sie ihre Umgebung kreativ verschönern, zum Beispiel so. Oder so. Oder vielleicht auch so. Und zur Not meinetwegen auch so. Na los, bauen Sie ein paar Minarette!


Das Communiqué der crazy Egerkinger-Group gibt's hier (pdf).


Asudrucken, bemalen, ausschneiden, falten, kleben - und schon haben Sie ihren eigenen Beitrag zum Kampf der Kulturen. Nochmals, zum mitschreiben: anmalen (1), freuen (2), ausschneiden (3), nochmals freuen (fakultativ). Machen Sie mit den Minaretten ihre Stadt (hier: Zürich) schöner. Na los, machen Sie schon! Setzen Sie Kontraste zu den Prunkbauten der christlichen Religion!
Zeigen Sie Alternativen zu unserem dekadenten, westlichen Lebenswandel auf! Seien Sie kreativ! Basteln Sie interessante Kompositionen mit den Gegenständen, die sie zuhause haben (hier sehen Sie, was beim Lismalisten Pino Loricato so im Haus rumsteht).
Verwandte Texte:
Propaganda über Youtube
Richtigstellung
Zum Abstimmungs-Sonntag
Mein Hut der hat drei Ecken
Mobile Minarette für Zürich
Der doppelte Roger Liebi
Rock The Buureradio
Personenfreizügigkeit und die Folgen
Mauro Tuenas Foto - Umfrage
Personenfreizügigkeit

Alle verwandten Texte anzeigen

Optionen: Text-Kommentare (12) | Text versenden | Text drucken | Permalink
Weltgeschehen
wow! 24.05.2007
Armee der Zukunft

Text: Pino Loricato


Manche wollen die Armee abschaffen, manche wollen sie reduzieren, wieder andere wollen sie in eine Berufsarmee verwandeln, bei der sich Armee-Freaks einschreiben und Karriere machen. Man kann es nennen wie man will: Berufsarmee, Profi-Armee, Hauptsache keine Miliz- oder Volksarmee. Was würde das für die Schweiz bedeuten? Weiter..
Weltgeschehen
Die HGKL kämpft ums Überleben. 07.02.2007
Wir retten Luzern! Retten Sie mit!

Text: Pino Loricato


Die Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern schwebt in Gefahr. Aus Spargründen will die Zentralschweizer Regierung die «Konschti» abschaffen. Die Sparwüteriche bekämpfen Bildung, Kunst und die Alphabetisierung der Region. Dass das ein Schuss ins eigene Bein ist, liegt auf der Hand. Aber die Regierung ist uneinsichtig und kämpft mit perfiden Mitteln, um die Schule zu vernichten! Retten Sie Luzern, wir zeigen Ihnen wie! Weiter..
Weltgeschehen
In naher Zukunft wird Zürich so aussehen. Wollen Sie das? 06.11.2006
Minarette sich wer kann!

Text: Jürgen Brandstifter


Seit geraumer Zeit müssen wir zuschauen, wie um uns herum Minarette wie Pilze aus dem Boden schiessen. Wo gestern auf der anderen Strassenseite noch der gute alte Tante-Emma-Laden stand, ist nun plötzlich das Terroristen-Minarett von Onkel Osman. Aber wir sagen „Nein, Nein, Nein“ und schliessen uns der längst überfälligen Minarettsverbot-Initiative mit dem Motto „Da könnte ja jeder kommen“ an. Weiter..
Weltgeschehen
Panzer satteln und "Es geht voran!" - Für den Weltfrieden! 08.06.2006
Das Weltgeschehen verdient Beachtung

Text: blicksam


Weltlich würde wohl in einer kleinen, selbst gebastelten freeciv Welt mehr passieren als uns alltäglich im Fernsehen suggeriert wird. Dort wird uns nämlich eingetrichtert wie interessant, spannend und aufregend die Welt sei. So soll es sein? Natürlich; die Welt bebt und die Welt bewegt sich - aber sie dreht sich selbstverständlich nur um ihre eigene Achse.
Weiter..
Weltgeschehen
. 03.04.2006
Hintergrundinformationen zur Vogelgrippe

Text: Hubert Weiss


Nach dem wir Sie bereits über die geheimen Machenschaften der Vogelgrippe-Terror-Mafia (VTM) aufgeklärt haben, sind wir nun einen Schritt weiter gegangen. Wir haben versucht mit einigen dieser komischen Vögel Kontakt aufzunehmen. Einige der Informanten, die bereit waren uns etwas zuzuzwitschern, bezahlten dafür mit ihrem Leben. Weiter..
Weltgeschehen
«Wenn ich mein Virus in Umlauf bringe, kannst du soviel Tamiflu verkaufen wie du willst, das ist ein guter Deal. Wir werden beide reich.» sagt Don Corvone. 06.03.2006
Die Vogelgrippe: Terror, Mafia, Bio-Krieg

Text: Pino Loricato


Es werden immer mehr infizierte, tote Vögel gefunden. Und diese toten Vögel werden in Laboratorien untersucht, während ihre lebenden, infizierten Artgenossen wahrscheinlich gerade die Hühnerfarm bei Ihnen um die Ecke infizieren. Sie haben allen Grund zur Besorgnis, aber bleiben Sie cool: Jemand hat uns den biologischen Krieg erklärt. Weiter..
Weltgeschehen
Das ist Feinstaub. Der macht krank. 18.01.2006
Du Mami, was ist eigentlich Feinstaub?

Text: Jürgen Brandstifter


Feinstaub! Hühnergrippe! Terroristen! Überall sind Dinge, die wir zwar nicht sehen, die uns aber allen ans Leder wollen. Aber keine Sorge, Lismal ist Ihr Partikelfilter für unsichtbare Bedrohungen. Achtung Lerngefahr! Weiter..
Weltgeschehen
Das ist alles ein bisschen schwierig. 24.12.2005
Psychologische Operation Weihnachten

Text: Pino Loricato


Das Fest der Nächstenliebe birgt grosse Gefahren. Lismal deckt die Verschwörung auf und warnt vor psychologischen Operationen. Ahnungslose Menschen hetzen schon seit Wochen in Warenhäusern herum und kaufen lieblosen, unnützen Kram. Damit nicht genug, den Opfern blüht noch viel Schlimmeres. Tödliche Sex-Fallen werden von der Regierung gesponsert und das Volk wird gnadenlos manipuliert. Weiter..
Weltgeschehen
Da ist er jetzt. 03.10.2005
Integration für die Füchse

Text: Pino Loricato


Zürich hat offensichtlich ein Integrationsproblem, schuld daran sind die vielen Füdlibürger, die alles Fremde verdächtigen und nur auf die Fehler anderer schauen. Seit es jedoch verboten ist rassistisch zu sein, beginnen die Spiesser alle Tiere zu hassen. Besonders den Fuchs. Warum? Ist der Fuchs gut oder böse? Soll er, darf er bei uns leben oder das auf keinen Fall? Weiter..
Weltgeschehen
Wir haben das für Sie mal etwas anschaulicher gemacht: Das rundherum ist der Sommer, in der Mitte ist das Loch und da drin halten die ganzen Zeitungen ihr Mittagsschläfchen.
12.08.2005
Die Sommerloch Revue

Text: Jürgen Brandstifter

Wir alle kennen die Situation: man war mal wieder ein paar Wochen am Strand um die Solariumbräune etwas aufzufrischen. Und dort gabs natürlich keinen Sonntags-Blick, sondern nur die internationale Ausgabe der NZZ. Und die kann man wegen dem ganzen Restalkohol vom Vorabend nicht lesen, weshalb man zwar perfekt gebräunt zurückkehrt, aber keine Ahnung hat, worüber die anderen so reden. Weiter..
Weltgeschehen
Beim Hantieren mit der Nase kommt es zu zahlreichen Unfällen, welche durch sachgemässe Anwendung vermieden werden könnten.
12.06.2005
Skandal um die Bedienung der Nase

Text: Hukbald Klötzli

Ein Grossteil der Bevölkerung kann ihre Nase nicht richtig bedienen und hält nicht einmal die grundlegendsten Sicherheitsregeln ein. Zu diesem Ergebnis kam die Lismal-Redaktion nach mehr oder weniger ausgedehnten Nachforschungen. „Die meisten Menschen haben keine Mühe, ein Mobiltelefon zu bedienen. Doch ihre eigene Nase haben sie kaum im Griff“, meint etwa Pino Loricato zu den Resultaten. Weiter..
Weltgeschehen
Harmloser Wandersmann, tapferer Eidgenoss oder staatsfeindlicher Infiltrator? Die Bundesregierung will es genau wissen.
20.04.2005
Sicher heiter

Text: Jürgen Brandstifter

Eine gute Nachricht, liebe Leser. Wir bringen Ihnen Sicherheit! Unsere Welt wird von Tsunamis, Fussballrowdies, Terroristen und Music-Stars bedroht. Jeder will Ihnen ans Leder oder zumindest ans Ersparte. Wir hingegen bilden das Eiland der Ruhe. Wir geben Ihnen die Garantie, dass Ihnen bei uns nichts passiert. Weiter..
Weltgeschehen
Sputnik.
01.01.2005
Das bringt 2005!

Text: Nemo

Geneigter Lismal Leser,
in einer hektischen und immer schneller werdenden Welt geben einzig Fakten dem Leben Orientierung, Sinn und Zweck. Bloss: Was nützt es, die Vergangenheit zu kennen, wo die Zukunft doch gerade anbricht? Weiter..
Weltgeschehen
Bin ich jetzt schon drin?
23.12.2004
Einer geht noch rein!

Text: Jürgen Brandstifter

Heute beantragen wir in Deutschland eine Aufenthaltsbewilligung. Im Selbstversuch reihen wir uns ein in die Warteschlange derjenigen, die in der Kälte vor verschlossenen Türen Einlass in das Land ihrer Träume begehren. Gleichzeitig lernen wir –also auch Sie, liebe Leserinnen und Leser- etwas fürs Leben. Weiter..
Weltgeschehen
Mit dem Begriff Arbeitsort wurde dieses Symbol bisher viel zu selten in Verbindung gebracht.
05.11.2004
Der Mann im Klo

Text: Hukbald Klötzli

Wie funktioniert eigentlich die automatische WC-Spülung in öffentlichen Pissoirs? Danach gefragt, antworten viele mit „durch Infrarot“, „mit einem Laser“, „machen das die Illuminati?“ oder ähnlichen Blödsinn. Lismal ist für Sie der Frage nachgegangen und hat die verblüffende Wahrheit aufgedeckt. Spülen tun nicht die Illuminati, sondern der Mann im Klo! Weiter..
Weitere Texte

Weitere Texte im Archiv

Login



Live Search


Login
Username:

Passwort:

Autologin

Lismal.ch
Model werden
PWD vergessen
Hilfe
Onlinestatus

 

Besucher: 5
Models : 0
Unsichtbar: 0
Gesamt: 5


Dienste
Newsletter:

Anmelden
Abmelden


Weitere Dienste

Startseite
Favoriten

Lismal auf
Englisch
Französisch

Lismal Hauptseite
Lismal News
Lismal In Kürze
Lismal Kolumnen
Lismal Lisbola
Lismal Hall In/Out
Lismal Hall of Shame
Lismal Wort zum Sonntag
Lismal Kultur
Lismal Events
Lismal Diverses
Lismal Archiv
Durchsuche unsere Text Datenbank
Beam me back
Lismal Leserbriefe
Lismal Impressum
Jeder kann mitmachen
Mosaic Creator
ECards
Infos über Lismal Models
Lismal Modelsearch
Model werden
Lismal Modelchat
Lismal Supermega Forum