Ein Diktator auf Weichteilen
Text: Pino Loricato
Datum: 14.09.2004 Aufrufe: 2822 Verschickt: 0
Hatten Sie schon mal einen Diktator zwischen den Beinen? Wenn Sie das wollen, müssen Sie dafür nach Rom reisen. Dort wird den Touristen nebst dem üblichen Schund auch ganz skurriles Zeug an den Marktständen feilgeboten. Werfen Sie einen Blick in den Markt unseres südlichen Nachbarn.
Kurze Information: In Italien wimmelt es von Touristenständchen, die alles Mögliche an Souvenirs verkaufen. Die Ständchen sind überall und verkaufen mehr oder weniger alle dasselbe. Dieses Jahr sind folgende Sujets ganz im Trend: Einerseits Shorts mit den Genitalien von Michelangelos David, für solche, die selbst keine Eier haben. Im Bild sieht man noch die Kochschürze dazu, für den Mann, der gerne einer wäre. Und natürlich der alte Witz: Die Kochschürze mit der blutten Frau als Sujet (links im Bild), damit die kochende Ehefrau darin endlich so ausschaut wie jene Showgirls, welche der Mann im Fernseher immer so bewundert. Und kochen kann sie darin auch gerade (wie praktisch!). Wenn man einer Frau sowas schenkt, gröhlen alle und rufen "UI!" und die Frau lächelt verlegen und zieht die Schürze dann gar nie an. Und dann sowas: Eine Mussolini-Unterhose und eine Mussolini-Kochschürze. Das wirft Fragen in den Raum: Was ist das für ein Liebhaber, der mit solchen Unterhosen zu seinem Weib ins Bett steigt? Was ist das für eine Frau, die eine solche Kochschürze trägt? Was kocht so eine Frau? Serviert sie zum Salat neben Salz und Essig etwa ein Glas Rizinusöl? Links: Der Mann auf der Kochschürze Rizinusöl als staatlich verordnetes Diätmittel Das Öl an sich
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