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Lisbola - Hall of Shame
2005 sind viele Sachen passiert, einige davon wurden auch fotografiert.
2005: Das Wechseljahr der katholischen Kirche
Text: Carlos Alto-Nivel Datum: 01.01.2006 Aufrufe: 1701 Verschickt: 1

Vor einem Jahr haben wir Ihnen, liebe Leser, versprochen, dass 2005 ein gutes Jahr werden würde. Wir hatten Recht, überzeugen Sie sich selbst. 2005 war nämlich ein super Jahr, nur die Geschichte mit Fiona Hefti tut uns leid. Lesen Sie hier die Zusammenfassung des besten Jahres aller Zeiten.

Januar
Schon im Januar zeigte sich das Jahr von seiner Schokoladenseite: Modepapst Rudolph Moshammer wurde von einem Strichjungen mit einem schnurlosen Telefon erwürgt (hier dürfen Sie das erste Mal lachen). Der richtige Papst lebte noch und besuchte fortan keine Strichjungen mehr. Ingesamt war der Januar aber blöde.

Februar
Auch in diesem Monat schrieb die 20Minuten nur Schrott, aber mit bedeutend weniger Rechtschreibfehlern als im Januar.

März
Veronika der Lenz ist da. Und alles singt und tanzt: Veronika Clausen wird Music-Star, Miss Schweiz, Bundesrätin, Nationalrätin, Nationalcoach der Wasserballerinnen, Verwaltungsratspräsidentin der Swisscom, Swiss-Coy-Soldatin und/oder schwanger. Trotzdem findet sie für 600.- keine Loft in Zürich.
Luftkrieg in der Schweiz. Die Deutschen erobern die Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swiss. Der FC Zürich wird Schweizermeister und eine Joghurt-Explosion in Mettmenstetten erschüttert die ganze Schweiz ausser Veronika Clausen in ihrer Luft-Loft.

April
Harald Juhnke ist endlich trocken. Und noch eine alte Showgrösse verlässt endgültig die Bühne: Karol Woitila, der Verfechter des Aids-Virus. Einige Pilger wandern nach Rom. Der neue Papst ist kein Pole und sein Auto wurde nicht gestohlen, sondern versteigert.

Mai
Lynndie England macht mit einigen irakischen Gefangenen Turnübungen. Das völkerverbindende, sportliche Treiben wird in den Medien jedoch völlig falsch dargestellt.

Juni
60 Jahre nach Kriegsende zeigt sich England versöhnlich: Prinz Harry verkleidet sich als ranghoher Nazi und löst beidseits des Ärmelkanals grosse Begeisterungsstürme aus. Aber auch die Schweiz ist in Partystimmung. Lismal feiert im Cabaret Voltaire mit einer grossen Ausstellung Geburtstag und erfindet den Dadaismus. Es kommen auch Leute.

Juli
Der Juli war der Monat der Verkehrsausfälle. Ein Stromausfall legt das gesamte Schweizer Schienennetz lahm und einige kleinere Bomben verursachen in der Londoner U-Bahn Betriebsstörungen. Die Schuldigen und Unschuldigen werden sofort gefasst und mit aller Härte bestraft. In Gedenken an diese schrecklichen Ereignisse stellt die Stadt Zürich an der Bahnhofstrasse ganz, ganz viele PVC-Teddies auf. Die flotte Aktion wird sofort ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

August
Verschiedene Glatzköpfe sorgen in der Schweiz für Aufregung: Der Dalai Lama stört die 1.August-Rede von Bundesrat Samuel Schmid und zahlreiche Neonazis treffen sich im neuen Hallenstadion um zu meditieren. Pipilotti Rist beeindruckt mit ihrer schweizweiten Wasserinstalation und flutet das gesamte Mittelland mit frischem Quellwasser. Die Schweizer Marine kommt zu ihrem ersten Grosseinsatz und beginnt mit der Ausbildung von zahlreichen Kampftauchern. Veronika Klausen wohnt jetzt in einem Wasser-Loft.
In New Orleans wird die Installation kopiert, wobei die Amis wieder einmal masslos übertreiben.

September
Bei einem Handgemenge auf einem Parkplatz erschiesst Bashkim Berisha einen Fluglotsen. Er taucht unter, wird aber bald von Kampftauchern gefasst. Jetzt sitzt er im Kosovo und isst Pizza. Der iranische Premierminister/Sultan/Kalif/König/Mullah lässt zahlreiche verseuchte Vögel nach Israel fliegen. Diese fliegen allerdings bis nach Rumänien und werden sofort verbrannt. In Europa wird massenhaft Tamiflu verkauft und McDonald's läutet die Sultan McChicken Superwochen ein.

Oktober
Der Europäische Markt wird mit billigen chinesischen Autos geflutet. Die serbelnde französische Autoindustrie kurbelt den Verkauf von Kleinwagen mit einem perfiden Trick an. In Pariser Vororten werden zahlreiche Autos von jugendlichen Mitarbeitern angezündet. Jetzt wird der Markt aber von chinesischen Velos überflutet.

November
Im WM-Qualifikationsspiel Schweiz-Türkei in Istanbul wird Fussballgeschichte geschrieben. Die Fetzen fliegen wie nie zuvor: Benjamin Huggel glaubt im türkischen Assistenztrainer den Cousin des Verkäufers zu erkennen, der ihm kurz zuvor im New Point an der Langstrasse einen verfaulten Döner verkauft hat. Völlig von Sinnen tritt er auf den vermeintlichen Verwandten des Dönerkochs ein. Die türkische Regierung verhängt sofort ein Dönerembargo über die Schweiz.

Dezember
Die Kremierung von George Best in London endet mit einem Desaster: Die Alkoholdämpfe verursachen eine Explosion im Ofen, eine kilometerhohe Rauchsäule verdunkelt monatelang den Himmel. Schuld an dem Debakel ist die EU-Komission für die Kremierung von Alkoholabhängigen, welche die Anleitung des eigens für Harald Juhnke entwickelten Trockenkremierungsverfahrens nur lückenhaft ins Englische übersetzt hat.


Folgende Ereignisse haben nicht stattgefunden:

  • Regierungswahlen in Deutschland
  • Pitbullattacke in Oberglatt
  • Abstimmungen über Schengen und die Personenfreizügigkeit
  • Die Rückkehr des Braunbären in die Schweiz
  • Mr. Schweiz-Wahl und die grosse Milchexplosion von Affoltern am Albis.


Ein Strichjunge. Musicstar Michaela Clausen und ihre Luftloft. Harry verkleidet sich, in Berlin und London wird vor Freude getobt. Der Gegenpapst.
Übernehmen die SWISS: Admiral Hindenburg und die Lufthansa. George Best wird kremiert (rechtes Bild). Regula Clausen auf dem Weg zu ihrem Wasser-Loft. Mag Pizza: Bashkim Berisha. Die Franzosen: Createurs d’Automobile.
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Stolze Pferde trugen uns durch Zürichs Strassen. 18.04.2007
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Text: Jürgen Brandstifter


Sie erinnern sich: Einst hatten wir Ihnen erklärt, dass wir das Sechseläuten doof finden, und warum auch Sie diesen Anlass hohl finden sollten. Da nun aber der Steuerzahler diese Veranstaltung kräftig mitfinanziert, ist es ein Bürgerrecht, ja sogar eine Bürgerpflicht, am Sechseläuten teilzunehmen und sich zu amüsieren. Weiter..
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Amtliche Verwirrungstaktik 25.02.2007
Windmühlen-Staat

Text: palman


Es geht hier nicht um Energieprobleme. Auch wenn diese durch die Leerläufe unseres Staatsbetriebes locker gelöst werden könnten. Mittlerweile muss es etwa sieben Jahre her sein, dass ich Einsprache gegen die Forderung für Militärpflichtersatz erhoben habe. Weiter..
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Hallo. Das ist Yvonne. Sie arbeitet beim deutschen Sportfernsehen. 16.02.2007
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Jüngst zappten wir durchs mitternächtliche Fernsehprogramm und staunten nicht schlecht, als wir auf dem DSF ein simples TV-Ratespiel entdeckten, das von einer Frau moderiert wird mit grossen, entblössten Brüsten. Warum denn das? Das ist neu. Wer wohl die Leute sind, die dort anrufen? Wir versuchen diese Frage zu beantworten. Weiter..
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Freuen Sie sich nicht auf das neue Jahr, denn alles in allem wird die Entwicklung von 2006 auch im 2007 weitergehen. Zigaretten, Alkohol, Kaffee und Benzin werden teurer. Es wird ein paar neue Verbote mehr geben, neue Sicherheitsmassnahmen werden ins Leben gerufen und bestehende verschärft. Weiter..
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Ein Skiflug. 12.02.2006
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Hurra, endlich ist es soweit! Alle vier Jahre treffen sich die langweiligsten Sportarten der Welt an einem Ort, um diesen finanziell zu ruinieren. Das nennt sich dann Winterolympiade und findet zurzeit in Turin statt, der verrücktesten Stadt Italiens. Weiter..
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2005 sind viele Sachen passiert, einige davon wurden auch fotografiert. 01.01.2006
2005: Das Wechseljahr der katholischen Kirche

Text: Carlos Alto-Nivel


Vor einem Jahr haben wir Ihnen, liebe Leser, versprochen, dass 2005 ein gutes Jahr werden würde. Wir hatten Recht, überzeugen Sie sich selbst. 2005 war nämlich ein super Jahr, nur die Geschichte mit Fiona Hefti tut uns leid. Lesen Sie hier die Zusammenfassung des besten Jahres aller Zeiten. Weiter..
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Die roten Pfeile symbolisieren Einwanderer. Die kommen nun nach der Ost-Personenfreizügigkeit, z. B. aus Ägypten, in die Schweiz. Was die weisse Linie ist, weiss ich nicht. Wahrscheinlich die EU plus Türkei und Grönland. 10.10.2005
Personenfreizügigkeit und die Folgen

Text: Jürgen Brandstifter


Die Schweizer haben „Ja“ gesagt. Indoktriniert von der linken Presse und den teuren Werbeplakaten haben sie sich dazu verleiten lassen, die Katze im Sack zu kaufen und das hölzerne Pferd in ihre Festung zu lassen. Aber was passiert nun nach der Annahme der Personenfreizügigkeit? Wir malen für Sie den Teufel an die Wand und sagen Ihnen, warum Sie jetzt so richtig in Panik geraten sollten. Weiter..
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Wir kennen es noch aus unserer Primarschulzeit, das äusserst interessante Projekt, wo Kinder ihren Vater oder ihre Mutter einen Tag lang bei der Arbeit begleiten und dann einen Aufsatz über ihre Erlebnisse schreiben müssen. Als ich neulich an einer Schule vorbei ging, fand ich ein solches Schriftstück zerknittert neben einem Abfalleimer liegen, und hob es auf. Weiter..
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Der Wolf im Bärenpelz

Text: Jürgen Brandstifter

Heute wollen wir mal gegen süsse, wehrlose Kreaturen wettern. Die Zürcher City-Vereinigung ist nämlich der Ansicht, dass sie uns mit ihrem blöden Namen noch nicht genug ärgert und hat die ganze Stadt mit zum kotzen niedlichen Bären dekoriert. Weiter..
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Jeder kennt das Kaffeehaus mit dem sympathischen Hippie-Touch. Der Name Starbucks wurde von einer Figur aus dem Roman Moby Dick übernommen. So wie der Wal in der Geschichte, taucht oft unerwartet eine neue Starbucks Filiale auf. Harpunieren ist in diesem Fall kontraproduktiv. Nach einer Phase des Aufstandes erfolgt meistens die Assimilierung. Weiter..
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Fröhlich sind sie, aber...
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Wenn einer eine Reise tut, da kann er was erzählen. Wie sich dieser einfache Satz doch immer wieder bewahrheitet. Umso mehr erzählen kann der Reisende, wenn er in dem fremden Lande krank wird und dieses Land Italien heisst (57 Mio. Einwohner/stiefelförmig). Weiter..
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Liebe Leserinnen und Leser. Jeden verdammten Dienstag erscheint im Zürcher Tagblatt die verdammte Kolumne einer zum Single-Leben verdammten Amazone. Hier ist die Rede vom Single-Tagebuch von Tiffany Rachel Hunt, welche die Tagblatt-Leserschaft unterhält bzw. langweilt mit Geschichten, die die Welt nicht braucht. Weiter..
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