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Strolch

Anmeldungsdatum:
12.05.2004
Beiträge: 16 |
Verfasst am: 19.05.2004 um 14:34
Bei meiner mittaglichen Lektüre bin ich über folgenden Artikel gestolpert. http://www.nzz.ch/2004/05/19/ft/page-article9LBAO.html Ich finde es äusserts bedenklich, dass eine Nation, die sich als Vorreiter der Demokratie sieht, die erhobenen wissenschaftlichen Daten gezielt untergräbt und manipuliert, dies nicht im Wohle des Staates und der Bürger, sondern der Wirtschaft, welche ihr im Gegenzug genügend Kapital bereitstellen soll um den nächsten Wahlkampf zu finanzieren und erneut zu manipulieren. Dabei untergraben Sie das Fundament ihrer Wirtschaft, welches auf dem wissenschaftlichen Vorsprung und Know-How beruht. Die für mich aber viel bittere Pille ist die Tatsache, dass eine DER Errungenschaften der Menschheit unterlaufen wird, welche uns bzw. den Westen massgeblich verändert hat. Die Trennung von Staat und Religion, welche uns die Möglichkeit gibt zu denken, zu leben, zu reden - was und wie - wir wollen und die Wege eine Staates mitbestimmen können. Diese Errungenschaft unterscheidet uns auch massgeblich von einem islamitischen Staat. Demokratie, ein schönes Wort…….. |
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 19.05.2004 um 15:14
Ja, Demokratie ist wirklich ein schönes Wort. Wenn ein Kommunist an meiner linken und ein Faschist an meiner rechten steht und beide mich nach meiner politischen Meinung fragen, dann sage ich einfach: "Ich bin ein Demokrat. Und sicher kein Republikaner." Das besänftigt beide Parteien. Weil Demokratie ein schönes Wort ist. Natürlich, der Text, welcher mit dem Link verbunden ist, zeigt eine Katastrophe auf. Das ist sehr wohl eine bittere Pille, dass diese Errungenschaft in den USA derart von hinten genommen wird. Noch bitterer könnte es werden, wenn das in der Schweiz auch passiert. Waren es nicht in letzter Zeit die Wirtschaftsheinis, die sagten, an der UNI sollen die Gebühren rauf, Studierende sollen auf Pump studieren, alles privat... So würde an der UNI nur noch das unterrichtet, was einen reichen Mann interessiert. Es ist eben schon so: Die Reichen sollen die Bildung und die Wissenschaft finanzieren, aber gleichzeitig ihre dreckigen Pfoten da raus halten. Das wäre das beste. Eine neue Monarchie will sich auftun. So werden Fürsten, Könige und Vögte von heute nicht mehr nach ihrer Blutsfarbe blau bestimmt, sondern von ihrem Geld. Wer Geld hat, bestimmt, ist Mäzen. Und seine Sklaven reichen vom Arbeiter, Künstler bis zum Wissenschaftler. Beispiele, aus dem Alltag eines Geldmäzens: "Michelangelo! Ich will eine neue Statue, wirds bald? Ich zahl dir 2000 Dollar pro Arbeitswoche." "Antinori! Ich möchte drei geklonte Babies, willst du das für mich tun? Hier, ich zahl schon mal im voraus." "Doktor! Was erzählen sie da? Brustkrebs wird immer häufiger? Hier, nehmen sie 200'000 Dollar und halten sie die Fresse, meine Frau kriegt sonst noch Angst." "Was reden Sie da? Ebbolutsions was Theorie? Da, lesen sie die Bibel, wenn ich so einen Quatsch von ihnen noch einmal höre, schicke ich sie nach Europa! Zu diesen verrückten!" MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 22.05.2004 um 19:44
Britney und die Demokratie. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 24.06.2004 um 10:22
Susi und die Demokraten. Wicki und die starken Männer. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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