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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 16.09.2005 um 17:11
Beitrag zuletzt editiert am: 16.09.2005 um 17:11
Ach morgen ist Samstags. Da kann man wunderbar ausschlafen. Leider bin ich nicht "man". Ich muss kurz vor Sonnenaufgang in den Garten und die Blumen schneiden. Schöne gelbe, rote, blaue und purpurne Blumen. Blumen für das Saskarni-Fest. Ich mag dieses Fest nicht. Wegen diesem Fest muss ich so früh raus. Ich muss Blumen schneiden. Genau danach, muss ich den Braten giessen und ihn weiter garen. Meine Freundinnen lieben das Saskarni-Fest. Sie müssen auch nicht Blumen schneiden. Nicht bei Sonnenaufgang in den Garten. Ich mag sie am Fest gerne ansehen, trotzdem mag ich dieses Fest nicht. Meine Freundinnen haben die schönsten Schleifen im Haar. Lange, wallende Kleider zieren ihre Körper. Das ist schön. Nicht schön ist, dass ich noch den Reis anbraten muss. Wieso dieses Saskarni-Fest? Meine Freundinnen freuen sich schon seit Wochen. Sie tanzen die aufregendsten Schritte, die man jemals gesehen. Nachdem Reis braten, muss ich wieder in den Garten und die Holzschnitzel um den Gartentisch streuen. Ich mag dieses Fest wirklich nicht. Habe ich erstmal den grossen Festbaum aufgestellt und geschmückt habe ich etwas Zeit für mich. Meine Freundinnen schlafen noch immer. Ich mag diese Zeit nicht. Ich habe genau vier Minuten um mich zu rasieren. Sonst finde ich keine Zeit mehr, das zu tun. Unrasiert am Saskarni-Fest? Es denkt wohl niemand, dass das gehen würde. Ich muss die Kerzen und die Fackeln den Regeln des Saskarni-Festes entsprechend in die richtige Grösse schneiden. Ich mag dieses Fest eindeutig nicht. Meine Freundinnen tragen die schönsten Farben in ihrem Gesicht und duften, wie es tausend Blumenwiesen und Bergbäche nicht tun könnten. Sie sind hinreissend. Sie mögen das Fest. Nun, habe ich die Kerzen aufgestellt und die Fackeln der richtigen Geometrie passend aufgestellt. Der Reis muss noch gewürzt werden. Meine Freundinnen schlafen. Ich mag dieses Fest gar nicht. Die Saucen kochen, der Braten schmort. Ich muss noch Creme schlagen. Ich mag dieses Fest nun wirklich nicht. Nein, ich mag es nicht. Meine Freundinnen mögen es. Ich habe keine Zeit zu schreiben. Ich muss arbeiten. Für das Saskarni-Fest arbeiten. Wieso mögen sie es bloss? meh mais für d'indianer!
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 06.10.2005 um 14:41
Ode an gmx.net Was Maike heute wohl so macht? Erektionsstörung: Sie sind nicht allein. So schützen Sie Ihr Kind davor. Sinnlich, feminin und erotisch. Langsam laufen bringt nichts. Jeder Zweite ist unzufrieden. Eine glückliche Zukunft schenken.Von Sweet Mamas und Blue Bananas. Juckende Krätzemilben. Man kann sich dafür unters Messer legen, das ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Extrovertiert, erotisch und edel. Testosteron plus Gestagen. Endlich mal richtig ausspannen. Die ehrlichste Form der Bewunderung. Hohe Ansprüche an die beste Freundin. Sie bekommen die beste Frau der Welt. Verliebte können mitunter ziemlich nervtötend sein. Die meisten Single-Männer finden kurze Liebesabenteuer völlig normal. Die schärfsten Kontakt-Zünder. Da lachen doch die Hühner. Eigentlich klingt es ganz einfach. Wenn Mädchenträume wahr werden.Vom Sex in Taucheranzügen. Die meisten Jungen und Mädchen denken heute sehr früh an den Geschlechtsverkehr. Dabei atmet man tief ein und anschließend lang und langsam aus. Direkt unter dem Haaransatz sind Zärtlichkeiten besonders willkommen. Ob man sich dabei nachts umherwälzt, ist egal. Suchen Sie sich zum Üben eine Versuchsperson. Sie riechen schlechter? Demenz-Tests beim Arzt dauern meist nur wenige Minuten. Goldschimmer über dem Laufsteg. Von heißen Liebhabern und Trieb-Minimalisten. Draufspucken, weil Speichel desinfiziert. Kennen Sie den Stundenplan der Hormone? Aber nicht das, was sie denken. Nichts gegen Kuscheln am Kamin. Fabian war toll. Das Outdoor-Mekka der Alpen. Heißhunger aufs Vorspiel. "Na klar!" meh mais für d'indianer!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 02.02.2007 um 15:09
Beitrag zuletzt editiert am: 23.02.2007 um 15:09
Gefährliche Träume Träume sind dann gefährlich, wenn sie starken Einfluss auf die Realität haben und das Bewusstsein verändern. Ich erzähle von zwei Beispielen. Vorgestern habe ich verschlafen. Ich verschlafe oft. Aber nicht mehr so oft wie früher. Denn früher... Im Gymnasium, das war noch in den Neunziger Jahren, habe ich Jahre lang immer verschlafen. Hochgerechnet habe ich vielleicht ein paar Ganze Monate der Schulzeit einfach verschlafen. Die Lehrer wollten dann jeweils wissen, warum man so spät dran ist. Dann kamen immer diese peinlichen Momente, (für die Normalen peinlich, ich hatte mich schon daran gewöhnt) wo man vor der Klasse steht und vor allen erklären muss, warum man zu spät ist. «Ein Auto ist ins Tram gefahren, ich musste mehrere Stationen zu Fuss gehen, hey, das stimmt wirklich, rufen Sie die VBZ an, Sie können es überprüfen!» oder als es schneite «in meinem Viertel hat es so stark geschneit, dass ich mir zuerst den Weg frei schaufeln musste, des weiteren habe ich geholfen, Autos von diversen Nachbarn freizuschaufeln, anschliessend musste ich nochmals nach Hause um zu duschen, nach all der Arbeit...» die Schule war in einem anderen Quartier, dort hatte es höchstens zehn Zentimeter geschneit, aber Zürich ist klein und es ist total unwahrscheinlich, dass es in meinem Viertel so viel mehr geschneit hätte... oder «Ich wusste gar nicht, dass heute Schule ist, zur Sicherheit habe ich jetzt mal vorbeigeschaut, Sie müssten froh sein, dass ich überhaupt vorbeikomme...» der hat sie wenigstens zum Lachen gebracht... oder als ich während der zweiten Lektion etwa in der Hälfte den Raum betrat, mit der Zeitung und dem Gipfeli in der einen und dem Kaffee in der anderen Hand und gemütlich platz nahm... wurde die Lehrerin neugierig und fragte mich, ob ich überhaupt noch irgendwelche Skrupel hätte. Und ich erklärte ihr, dass ich froh sei überhaupt noch am Leben zu sein, denn am Vorabend hätte ich etwas so krasses erlebt, dass ich mir nachts als ich zu Hause angekommen sei gesagt hatte; «am nächsten Tag, da schläfst du aus. Ja, und da bin ich jetzt. Unter den Lebendigen.» Sie sagte mir: «Prost.» Danach musste ich vor den Rektor. Eine Woche lang musste ich um sieben Uhr morgens im Sekretariat aufkreuzen und unterschreiben. Die hielt ich durch. Sobald diese Zeit aber vorüber war, verschlief ich wieder und wieder. Erst im letzten Jahr, da verschlief ich ganze zwei Mal. Das ist nichts. Fabelhafte Leistung. Da ich gleichzeitig die Klassenbücher beider Halbklassen unter meine Verantwortung/Kontrolle gebracht hatte (das waren Bücher, die vor Beginn einer jeden Lektion dem Lehrer vorne aufs Pult gelegt werden, damit er Absenzen und Verspätungen eintragen kann, und dafür gab es einen Klassenbuchführer, einer, der diese Aufgabe übernahm, in diesem Fall ich selbst...) warf man mir Betrug/Fälschung/Manipulation vor. Ach, ich war wirklich immer pünktlich, trotzdem hatte ich immer noch den Ruf des Zuspätkommers. Ein Zuspätkommer. Ein Ritardatario. Um meinen Klassenkameraden das Gegenteil zu beweisen, nahm ich mir die Zeit und rechnete alle Absenzen von allen Schülern zusammen und veröffentlichte eine Statistik. Ich war ganz vorne mit dabei bei denen, die am wenigsten Absenzen und Verspätungen haben, und alle meine Kritiker hatten mehr Absenzen als ich vorzuweisen. Die haben geschrieen, geflucht und geschimpft als ich ihnen die Statistik vorlegte. Sie nannten mich einen Betrüger, einen Lügner, der das Amt des Klassenbuchführers ausnutzte um seine eigenen Absenzen zu vertuschen, auszuradieren, was auch immer. Aber das ist ja eigentlich eine ganz andere Geschichte. Jedenfalls, warum ich wirklich zu spät kam, war ein ganz einfacher Grund. Ich ging zu spät ins Bett. Ich las, lernte, sah fern bis in die Morgenstunden. Am frühen Morgen schaltete ich den Wecker ab und schlief weiter. Immer dasselbe. Dafür habe ich jetzt viele interessante, total dicke Bücher gelesen, die unsere Gimilehrer uns nie empfohlen hätten. Was hat das jetzt mit den gefährlichen Träumen zu tun. Wenn ich morgens aufwache, dann habe ich unmittelbar vorher etwas geträumt. Irgendetwas banales oder interessantes, das mich dann den ganzen Tag lang beschäftigt. Aber es hat keine Rolle gespielt in der Realität. Nie. Jetzt aber: Der Traum greift in die Realität ein. Die Uhr läuft anders. Tag und Nacht gibt es nicht mehr. Traum und Realität verschmelzen zu einer Dimension. Vorgestern habe ich verschlafen wegen eines Traumes. Und der ging so: Ich wachte auf, setzte mich auf die Bettkante und schnitt meine Zehennägel, putzte meine Zähne über dem Mülleimer, duschte nicht, zog mich an, ging aus dem Haus und zu Fuss bis zur Haltestelle und stieg in den Bus. Dann wachte ich auf, schaltete den Wecker ab, setzte mich auf die Bettkante und sagte mir: Die Zehennägel hast du geschnitten, die Zähne geputzt, ich bin jetzt im Bus und fahre zur Schule, dann bin ich in etwa 15 Minuten dort und was haben wir für Zeit? Boah, so früh. Wenn ich das alles schon erledigt habe, und eine halbe Stunde vor Schulbeginn in der Schule sein werde, kann ich jetzt weiterschlafen und nachher duschen, dann hat sich das auch erledigt und ich bin pünktlich... und leg mich wieder hin. Zwei Stunden später wache ich auf: Verschlafen. (Das ist eine supergeile Version für eine Ausrede; ein Traum, der dir die Überzeugung gibt, bereits unterwegs zur Schule zu sein... meine Gimilehrer hätten mich glatt zum Psychiater geschickt) Gestern habe ich verschlafen wegen eines Traumes. Gleich nochmals. Der ging anders: Ich arbeitete in einem Restaurant als Kellner. Ein guter Freund kam mich abholen. Ich ging aus dem Restaurant und merkte, dass ich den Schurz noch anhatte. Ich ging schnell zurück und gab ihn ab. Dann meinte mein Freund, dass wir dort noch schnell etwas essen könnten. Warum nicht, meine Schicht war ja vorbei. Es war spät nachts. Während wir auf das Essen warteten, erzählte ich ihm, dass ich vor meiner Schicht draussen eine nette Unterhaltung mit Norah Jones geführt hätte und sie hätte mir ein Autogramm gegeben. Wow, da staunte er aber. Dann bekam er Spaghetti mit Muscheln und ich Spaghetti mit Hainbänderschnecken. Auf einmal sagte ich ihm «du, ich kann nicht so lange, ich muss noch in die Schule» und er sagte mir: «he, kein Stress, deine Schule ist nicht weit, ich weiss wo deine Schule ist, da hinten, zwei Strassen weiter hast du einen Bus und bist in 4 oder 5 Minuten dort.» - «Ach ja? Cool.» Und wir assen weiter. Dann wachte ich auf, stellte den Wecker ab und sagte mir: «Ach Mist, das ist nicht gut, wenn ich jetzt zu Hause aufwache, so schaffe ich das nie...» und steckte meinen Kopf wieder tief ins Kopfkissen, um möglichst schnell wieder zu den Spaghetti mit den Schnecken zurückzukehren, denn da war mein Kolleg und der Schulweg von unschlagbaren fünf Minuten! Und dort war es warm, sommerlich und angezogen war ich dort ja auch schon. - Es gelang mir dahin zurückzukehren, die Schnecken waren wirklich gut. Diese Sauce! Wir tranken dann noch ein Bier und rauchten eine Zigarette. Dann fragte er mich: «Wann beginnt denn die Schule?» Und ich sagte: Um neun. Und er sagte: Siehst du, du bist sogar sehr früh dran, die Sonne geht erst auf. Und ich schaute zum Sonnenaufgang, dabei geht die Sonne in Zürich momentan gar nicht auf, etwas stimmte einfach nicht, so wachte ich auf und: Verschlafen. Um zwei Stunden! Und hungrig war ich auch noch. Die nächste Stufe wird sein, dass mir die Träume weis machen, ich hätte gewisse schriftliche Arbeiten bereits eingereicht oder ich hätte diese und jene Rechnungen schon bezahlt. Es ist auch jetzt bereits morgens um halb zwei. Wenn ich jetzt schlafen gehe, was werde ich morgen träumen? Zum Glück fragt an der jetzigen Schule niemand nach dem Grund fürs Zuspätkommen. Ich will nicht im Irrenhaus landen. Ich schreibe lieber alles hier ins Schleudertext Laboratorium, das liest niemand. Träume ich das jetzt oder schreibe ich das hier alles wirklich? Es ist wirklich, so wie alles, was man dafür hält. Und ich merke gerade, dass meine Zehennägel geschnitten sind. Aber wann habe ich das nachgeholt? War das heute? Sitze ich im Bus und schlafe ich gerade? Nein. Aber ich will nicht ins Bett. Morgen Besprechungen, Zwischenbesprechungen der Konzepte und Dispositionen, Diskussionen um Konzepte von Dingen, die noch ausgearbeitet werden müssen. Scheisse. Ich werde wahnsinnig. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Sophia Von Balkonien
Anmeldungsdatum:
19.02.2007
Beiträge: 2 |
Verfasst am: 23.02.2007 um 11:01
Nimm mich an der Hand, führ mich aus dem Labyrinth, denn du kennst den Weg, du bist der Weg und lässt du mich los fall ich in ein Loch welches dünkler ist als die Nacht und aus dem herauszukommen eine schiere Unmöglichkeit bedeutet. Denn wer einmal geführt wurde verfällt dem Wunsch, das dies der Ewigkeit andauere, so dass bald nur der Gedanke: Mit eigener Kraft vorankommen! nicht mehr möglich ist. Berti Vogts: "Der Tabellenerste kann jederzeit den Spitzenreiter schlagen."
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 26.02.2007 um 11:44
Beitrag zuletzt editiert am: 26.02.2007 um 11:44
Ergonomischungsbeigabe. Trinken Sie den Becher leer. Leerer. Lehrer schütteln nun ungläubig den Kopfsalatblatt. Platzhalter. Hier können Sie ein Wort Ihrer Wahl einfüllen. Füllfederhalter. Hier können Sie Ihre Füllfeder halten. Halt! Atmen Sie mal durch! Sauerstoff. Süssstoff. Sacharin. Sach Karin, hast du die Pflanzen gegossen? Gusseiserne Sheriff-Sterne. Astrologie in Blech. Die Blechtrommel ist Grass, erm krass meine ich. Nochmals klein sein. Klein bleiben. Ein Keim bleiben. Einen Keim treiben. Keime im Triebsand zu treiben ist schwierig. Wortspielplatzwart. Wer passt hier auf? Aufpassen, abdecken, aufmachen, abschrecken, auflachen, ablecken, aufkleben, abschicken. Briefpostulatente Altersschwäche. meh mais für d'indianer!
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