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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 15.05.2005 um 03:42
Wenn ihr Gedanken habt, die ihr loswerden wollt, aber nicht wisst wohin damit, sind sie hier gut aufgehoben. Ist ein Stück Papier zu schade, um es mit der Idee zu beschreiben und dann aufzubewahren, ist der Speicherplatz auf eurem Rechner zu schade, um mit dem gedanklichen Unsinn zu füllen, dann notiert ihn hier. Ist etwas ein Nonsens, der dann aber leider irgendwie Sinn macht? Ist es ein Gedicht, das keines ist, oder eine Hymne, die keinem Land angehört? Ein Witz ohne Pointen, oder Pointen ohne Witz? Sind es Beschreibungen von Bildern und Gegenständen die es gar nicht gibt? Situationen, die nie vorkommen, Träume, echte oder erfundene? Weisheiten, Sprüche und Nichtweisheiten, die klingen wie Sprüche, und es doch nie auf ein Zuckersäcklein schaffen würden? Lismal bietet euch hier in diesem Thread genügend Speicherplatz um so genannte Schleudertexte niederzuschreiben. Fühlt euch frei. Hier gibt es keine Diskussion, keine Kritk, dafür entsteht hier eine Ansammlung von Schleudertexten. Warum Laboratorium? Es könnte ja auch Lager heissen! -Nein. Laboratorium ist der richtige Titel. Ihr könnt hier frei experimentieren, andere Texte tranchieren, fragmentieren, collagieren, neu kreieren. Alle Möglichkeiten sind offen. Es steht allen frei zu tun was sie wollen. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 15.05.2005 um 13:22
Beitrag zuletzt editiert am: 15.05.2005 um 13:22
Hier ein Anfang. Eine kleine, sinnlose Geschichte aus Frankfurt, wie sie sich noch nie zugetragen hat. In Frankfurt lebt eine glückliche Familie. Einziger Grund nicht glücklich zu sein, ist des Familienvaters Allergie auf Coca Cola. Er kann es nicht ausstehen und verbietet seinen Familienmitgliedern, Coca Cola zu trinken. Die Frau hält sich dran. Die beiden Söhne halten sich dran. Aber die Tochter, die will nicht so recht. "Vati, alle in der Schule trinken Coca Cola, nur ich nicht!" Da war sie noch elf. Er sagte ihr: "Mein Mäuschen, du musst nicht das tun, was andere machen. Coca Cola ist schlecht für die Zähne und macht hässlich." So versprach sie ihm, nie Coca Cola zu trinken. Eines Tages wurde sie 13 Jahre alt. Da hielt ihr der Vater diesen Monolog: "Coca Cola ist verantwortlich für die Arbeitslosigkeit vieler Menschen. Coca Cola brennt im Magen. Coca Cola ist Schuld an der Ölkrise. Coca Cola hat uns alle zu Sklaven der Kohlensäure machen wollen, aber wir werden dagegen halten. Coca Cola will, dass wir süchtig werden. Dabei ist Wasser das beste und reinste, was wir trinken können." Als sie dann 16 war, sagte er ihr: "Trink nie Coca Cola, es kann dich ungewollt schwanger machen und wer Coca Cola trinkt, dem schmilzt das Hirn." Und jetzt wo sie 20 Jahre alt ist, sagt er ihr: "Meine Tochter. Du bist jetzt 20 Jahre alt. Und du hast noch nie Coca Cola getrunken. Respekt." Sie fragt zurück: "Hast du jemals Coca Cola getrunken?" Er lacht und sagt: "Ja, als ich noch jung war, hatte ich die ganze Zeit Coca Cola getrunken." Sie fragt nach: "Ich dachte, du seist allergisch auf Coca Cola?" Er winkt lachend ab: "Ach nein, das bilde ich mir nur manchmal ein." Und er hört nicht mehr auf zu lachen. Sie verabschiedet sich diskret und geht auf die Strasse, steigt auf ihr Motorrad und fährt davon. Bei der freien Fahrt in der kühlen Nacht denkt sie sich: "Wie gut, dass ich nie auf den Alten gehört habe." Sie kommt beim Club an, steigt vom Motorrad und geht rein. An der Bar wird sie angemacht von einem sabbernden Lüstling, der sie auslacht: "Hey, du bist so dumm, du hast noch nie Coca Cola getrunken!" Und sie entgegnet ihm: "Und du liest wohl die Texte immer nur zur Hälfte, was?" (Und da ist was dran. Wer dieses Geschichtlein nur bis zur Hälfte liest, meint, dass die Tochter in ihrer Jugend nie Coca Cola getrunken hätte, weil es ihr der Vater immer verboten hatte.) Dann kommt an der Bar der nächste besoffene Lüstling und macht sie auch an: "Hey, ist das wahr, dein Vater wollte dir das Coca Cola trinken immer verbieten? Hey, da gibt es nachher eine Schlägerei, ich mach mit, bleib doch auch!" Und sie sagt ihm: "Ja, du liest dann wohl immer zuerst das Ende eines Textes, du Schlaumeier." Die Diskussionen gingen dann weiter. Es gab dann noch eine kurze Schlägerei in dem Club. Aber da war sie schon heimgegangen, deshalb ist ihr auch nichts passiert. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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palman

Anmeldungsdatum:
23.05.2003
Beiträge: 180 |
Verfasst am: 17.05.2005 um 08:44
1. Strofe: where ever there is fun there's always a gun where ever there's a gun there's always a trigger where ever there's a trigger there's always a finger where ever there's a finger there's always a man 2. strofe: where ever there's a man with his finger on the trigger you might be sure its probably a killer where ever there's a killer there's always a victim where ever there's a victim i don't want to be it so war es - so ist es - so wird es immer sein
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 17.05.2005 um 10:23
Beitrag zuletzt editiert am: 17.05.2005 um 10:23
Schon wieder dieser Gedanke! Schreien! Schreien möchte ich. Laut aus voller Kehle schreien. Schreien bis meine Stimmbänder bersten. Können Stimmbänder bersten? Ich glaube Stimmbänder reissen aber bersten tönt irgendwie besser. Aufjedenfall könnte ich gleich hier, an meinem trüben, unauffäligen, überfüllten Arbeitsplatz, losbrüllen. Dieser Gedanke. Pochender, verbotener Gedanke. Wieso kommt er immer wieder? Weder der Nervenarzt noch die nette Esoteriktante vom Laden nebenan konnten mir helfen. Mein Kopf. Armer, schöner Kopf. Hilfloses Ding, von aussen gesteuert, sich windend, wehrend, nutzlos auf dem Halse baumelnd. Mächte dieser Welt, lasst mich zufrieden. Ich sehe die Tischplatte, spüre sie. Immer und immer wieder schlägt meine Stirn auf lasiertes Holz. Der Gedanke teilt sich für Bruchteile der Zeit. Was ist schon Zeit? Elende, quälende Zeit. Lass mich zufrieden! Wie Quecksilber fliesst der Gedanke erneut zusammen. Ich weine. Wer sagt, dass Männer nicht weinen dürfe?. Diese Leute kennen meinen Gedanken nicht. Würden sie ihn kennen, sie hätten schon tausend Flüsse geweint. Verschwindet! Böse Geister lasst eure Hände von meiner. Gleich hab ich ihn. Weg. Und bereits wieder hier. Schlängelnd, stechend, hart. Hart unter meiner Schädeldecke sich meldend und dann mit einem kurzen aber heftigen Schmerz wieder verschwindend. Ich krieg ihn nicht zu fassen - Diesen Gedanken! Meine Gesichtsmuskulatur ist verzogen, meine Finger krallen sich verkrampft in meinen Stuhl. Ich hyperventiliere. Zum Glück sieht mich niemand. Ich zucke zusammen, schüttle mich. Welch Schauspiel, Komödie, Tragödie, Trauerspiel! Ich seh mir selbst zu, wie ich beginne mich aufzulösen. Meine Glieder flackern, doch wollen nicht verschwinden. Luzifer! Schwarzer Engel lass ab von mir. Nimm deine blutigen Krallen aus meinem Fleisch. Atmen. Ich muss atmen. Kontrolliert atmen. Ich keuche. Schnaufe. Kann nicht aufhören zu röcheln. Meine Haut ist weiss geworden. Der Gedanke macht sich in meinen Hirnsträngen breit. Setzt sich und zieht seine Bahnen über mein Rückenmark durch meinen Körper. Meine Adern treten bläulich hervor. Der Gedanke schlägt um sich und zermürbt mich von Innen. Mir ist kalt. Ich fröstle. Halte mich mit letzter Kraft auf dem Stuhl fest. Das Zucken und die Krämpfe werden stärker, meine Atmung schneller, jedoch schwächer und ganz flach. Mein armes Herz rast ohne jegliches Rhytmusgefühl. Aus dem Röcheln ist ein Würgen geworden. Ich würge, doch kann den bösen, schäbigsten aller Gedanken nicht auskotzen. Von einem Hustenanfall gepackt, winde ich mich krümmend auf dem grauen Teppich. Schwarz, schwarz ist alles, was ich sehe. Meine Augäpfel haben sich in die Stirnhöhle gedreht. Während ich mich gegen die Krämpfe wehre, scheint es mir als sähe ich den Gedanken. Hämisch lacht er mich an. Saliva! Speichel rinnt mir aus dem Mund, ich spucke gelblichen Schleim auf den Teppich. Meine Arme sind blutig, weil sich meine Fingernägel ins Fleisch bohren. Hautfetzen hängen auch von meinem Gesicht. Meine Lippen sind weiss. Der Gedanke zeigt mir seine gelblichen, spitzen Zähne. Neeeeeein! Nun weiche! Ich versuche aufzuspringen, schlag mir den Kopf an der Tischplatte blutig und falle in ein endloses Loch. Endloses Loch. Dieses endlose Loch befreit und schmerzt zugleich. Tötet und gebärt mich. Ist Mutter Natur und Gevater Tod. Meine Atmung. Meine Atmung setzt aus. Herzschlag wird schwächer. Das Blut beginnt zu stocken. Endlos. Endlos. Ich sterbe. Licht. Gleisendes Licht am Ende dieser schwarzen Bahn. Doch was ist das? Aus dem Nichts taucht etwas auf. Ich seh Schatten. Aus dem Schatten das tötende Gesicht meines Gedankens. meh mais für d'indianer!
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Otto Sugus

Anmeldungsdatum:
12.06.2003
Beiträge: 134 |
Verfasst am: 18.05.2005 um 16:04
Beitrag zuletzt editiert am: 18.05.2005 um 16:04
Was wäre wenn ein Baum plötzlich eine Blume, ein Fluss plötzlich ein See, ein Mensch plötzlich ein Ameisenbär, ein Computer plötzlich ein Sandkorn, ein Molekül auf einmal ein Universum, ein Spermium schlagartig ein Meteorit, ein e zack-bumm ein ö wär? Dann sähö diö Wölt nicht so aus, wiö siö jötzt aussiöht. Watashino meo mite, baby!
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 19.05.2005 um 10:04
uneschriblich wiiblich din iblick niidlich ussicht nüt ussert niidisch usserirdisch ussergwöhnlich schön ich verwöhn dich mit mim aroma wie aura soma punkt und komma summa sumarum es ghat als maa drum wie mer dra chunnt acht stund geteilt dur ziit miit striit unbestritte in mitte vo blueme sitze nume schwitze dis anlitz glitzernd gwichte unsäglich säg ich bisch läbig träg mich uf dine samtpfote übertriffsch gsamtnote vo minere duftnote häsch mi usem stand zoge muss lufthole ufhole ufdringe ufträtte ufgeh und huut chnätte massier reflexzone wett die jetzt schone schätz gsetzts wohne i dinre hülle mit sex locke und um dich trülle fühle din atem zerknülle oder warte doch verhülle mini charte meh mais für d'indianer!
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Jürgen Brandstifter

Anmeldungsdatum:
19.03.2003
Beiträge: 440 |
Verfasst am: 27.05.2005 um 11:45
hausfrauen, die mit einem porsche cayenne einkäufe erledigen und die kinder in die schule fahren, stimmen mich nachdenklich. wieso setzen sich die säufer im tram eigentlich immer hinter mich?
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 27.05.2005 um 16:02
her body ain't as sexy as her underwear meh mais für d'indianer!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 30.05.2005 um 12:41
Beitrag zuletzt editiert am: 30.05.2005 um 12:41
Es steht ein Herr nachts auf einer Terrasse und schaut über seine Stadt, wie sie funkelt und leuchtet. Es kommt ein zweiter, der steht neben ihn hin und sagt: "Ich habe alles organisiert. Plan A dauert drei Wochen. Plan B dauert vier Wochen. Plan C dauert nur zwei Tage. An seinem Hochzeitstag werde ich mit allem fertig sein und hier anwesend." Er schaut erwartungsvoll, will ein Schulterklopfen, eine Bemerkung, er habe das gut gemacht. Jedoch es antwortet ihm der andere: "Welcher Hochzeitstag. Wir werden seine Beerdigung feiern." Niemand lacht. Enttäuscht reagiert der andere: "Was? warum? Was soll das?" Der andere wieder: "Schau mal da runter." und zeigt ihm am Geländer die Strasse, die sich etwa fünzig Meter weiter unten befindet. "Wir stehen sehr weit oben. Dementspechend kann man tief fallen." -Niemand lacht. Da fragt ihn der andere: "Was soll das? Ich verstehe nicht, was willst du mir damit sagen?" Antwort: "Du brauchst es nicht zu verstehen. Ich werde mich mit dieser Idee vergnügen, so lange, bis der Tag kommt, an dem wir klar sehen werden, wer auf wessen Seite steht." Frage: "Und dann?" Antwort: "Dann gibt es etwas oder es gibt nichts. Und nichts ist schlimmer." Frage: "Lacht niemand?" Antwort: "Niemand lacht." MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 24.06.2005 um 09:00
our united states of america has quickly become a global empire come on see it now for what it really is power hungry with nothing much to give and violent, all in the name of freedom freedom is not domination i believe freedom has got to come from within yes it does and without the gun freedom's the ability to feel love for everyone the empire controls the media and media controls the world come on media is the empire's mouth capitalist propaganda coming out and violence, all in the name of freedom freedom is not competition i believe that freedom's got to come from within yes it does not with the gun freedom's the ability to feel love for everyone meh mais für d'indianer!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 01.07.2005 um 18:08
Beitrag zuletzt editiert am: 01.07.2005 um 18:08
Kommen zwei wichtige Männer aus der Wirtschaft in eine Hochschule für Gestaltung einer kleinen Schweizer Stadt und führen einen Workshop durch. Sie reden und reden: Blabla... Wirtschaft hier, Wirtschaft da, alles muss für freie Wirtschaft sein, alles was rentiert ist gut, alles was nicht rentiert ist schlecht... nach einer Stunde, als die Schülerschaft am Einschlafen ist, fällt ihnen ein aufgebrachter Student ins Wort: "Wirtschaft hier, Wirtschaft da, fuck, ihr habt keine Religion, ihr habt keine Ideale, ihr wollt alles was auf der Welt existiert zertrampen und in den Boden drücken, damit oben Geld herausschiesst, ihr würdet für Geld eure Schwestern und eure Mütter zur Prostitution zwingen und eure eigenen Ärsche verkaufen!" Da antwortet ihm einer der wichtigen Männer wie folgt: "Dein Futtertrog hängt etwas tief, junger Mann. Wäre er etwas höher, müsstest du dich mehr anstrengen und auch einen Beitrag für die Wirtschaft leisten. Du kostest, du rentierst nicht. Ist dir das bewusst? Man sollte die Studiengebühren erhöhen." Darauf antwortet der Student: "Um ehrenvoll zu leben, würde ich eher spartanisch leben und den ganzen Tag hart arbeiten, als die dritte Welt auszubeuten, wie ihr es tut und dann noch im Geld baden, ihr seid zum Kotzen!" Da sagt der andere Wirtschaftsexperte zum Studenten: "Wer so redet, hat keine Eier." Die Wut des Studenten erreicht das Maximum, er schreitet zur Tat nach vorne und reisst beiden hohen Herren der Wirtschaft die Hosen runter und stellt sie bloss: "Da sehet, Kameraden, die kleinen Schrumpfwüchse, die sie hinter ihren dicken Schenkeln zu verstecken suchen!" Und alle lachten und applaudierten. Beschämt verliessen die Kapitalistenschweine den Raum und flohen unter Buhrufen eilig aus dem Schulhaus. Es wurde im ganzen Haus Musik gespielt, getanzt und Wein getrunken. Und wo ein Rauchverbot auf einem Fenster angebracht war, wurde gleich die ganze Scheibe eingeworfen. Der Hausmeister wurde gelyncht, noch bevor er die Bullen rufen konnte. Im Vorplatz wurden amerikanische Fahnen verbrannt. Die Herren der Studienleitung, welche die Kapitalistenschweine für den Workshop engagiert hatten, wurden im vierten Stockwerk aus dem Fenster geworfen, während die Studentenschaft auf der Terrasse stand und vor Freude "Hurra! Hurra!" schrie. Danach zog die Studentenschaft mit einem Zug der Verwüstung durchs Quartier und hinterliess einen Sachschaden von mehreren Millionen Franken. -Der Student, der das alles angezettelt hatte, wurde von der Hochschule geschmissen. Danach sei er nach Südamerika ausgewandert. Man hat nie wieder etwas von ihm gehört. Ein Jahr später kamen Bildungssparpläne auf, der Vorkurs wurde abgeschafft. Der Bildungsabbau geht immer weiter. Wir wissen warum. Die reichen Wirtschaftsmänner rächen sich und haben grossen Einfluss in der Politik und möchten sie am liebsten ganz abschaffen, damit sie frei wirtschaften und die Monarchien neu erfinden können. Dieser Vorfall ereignete sich im Jahr 2003 und wurde von den Medien und der Regierung gekonnt vertuscht. Niemand weiss mehr etwas davon. Aus einer geheimen Akte in Bern geht hervor, dass die Studenten nach der Massenverhaftung alle eine Gehirnwäsche bekamen, und deshalb sich an nichts mehr erinnern können. Noch nie wurde eine derartige Katastrophe so sauber vertuscht wie diese. Der Student, welcher nach Südamerika ausgewandert sei, wird in einer anderen Akte erwähnt. Er wurde in Bern in einem Polizeigefängnis so lange gefoltert, bis er schwachsinnig geworden ist. Man warf ihn über Zürich aus einem Helikopter. Er irrt durchs Land und redet wirres Zeug. Ich denke, wir müssen Karl mal fragen, woher er wirklich kommt. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 09.07.2005 um 11:40
Beitrag zuletzt editiert am: 09.07.2005 um 11:40
Das Schweizer Militär ist nicht ganz sauber. Ich erinnere mich da speziell an eine Übung. Wir mussten 30 Kilometer marschieren mit der Vollpackung und diverse Hindernisse überstehen. Als wir des Nachts am Fusse eines Berges standen, mussten wir den Fluss entlang den Berg hinauf. In der Mitte des Berges war ein Bunker, wir wurden dort von einem Feldweibel hineingewiesen. Wir waren alle sehr erschöpft und legten die Vollpackungen geplankt hin. Es gab Tee, Biscuits, Bouillon. Nach einer Stunde kam der Kadi rein und sagte: "Wer jetzt aufgeben will, muss es nur sagen." Der Kadi war ein Spinner, man konnte ihm nicht trauen. Ich war bereit nochmal soweit zu Fuss zu gehen, um nicht aufzugeben. Keine Ahnung mann, schlechtes Gefühl, eben. Schliesslich meldete sich Müller, der kleine, kurzgeschorene. Er konnte nicht mehr. Er wurde dazu aufgefordert mitsamt seiner Vollpackung in einen anderen Raum zu wechseln. Wir, die anderen, mussten uns vorbereiten um weiter zu gehen. Bevor wir wieder losliefen, kam der Fourier mit einer Platte. Dort drauf waren kleine, quadratische Fetzchen, im Dunkeln sah man nicht so genau, was das war. Jeder von uns musste zwei davon essen. Meine Kameraden nahmen wahllos zwei davon, stopften sie sich in den Mund und spülten sie mit Wasser aus der Feldflasche hinunter. Ich tat nur so und packte sie ein. Unterwegs schaute ich mir mit der Taschenlampe an, was das war. Es war Kopfhaut. Menschliche Kopfhaut. Müllers Kopfhaut. Scheisse! Ich packte sie in die leere Zigarettenschachtel als Beweismaterial. Das war ein Schock! Am nächsten Tag, als diese Übung fertig war, ging ich zu meinem Leutnant und erzählte ihm diese Geschichte. Er nahm mir die Beweisstücke weg und warnte mich, ich dürfe niemandem davon erzählen. Müller sei nach Hause geschickt worden, sagte der Kadi, er sei jetzt UT und das würde ihn freuen. Ich wusste, dass dieser Kadi ein Psychopat war. Ich wusste es von Anfang an. Aber dass er kannibalistische Spiele mit uns treiben würde, hatte mich überrascht. Wir haben Müller niemehr wieder gesehen. Wir kannten ihn auch zu schlecht, als dass wir seine Adresse oder seine Telefonnummer gehabt hätten. Man hat ihn offensichtlich eliminiert. Dass so etwas in der Schweiz passiert, können sich die meisten Menschen gar nicht vorstellen. Also bis jetzt hat mir diese Geschichte niemand glauben wollen. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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stella

Anmeldungsdatum:
01.06.2003
Beiträge: 22 |
Verfasst am: 10.07.2005 um 19:25
Ich bi do und i weiss er chunt au. Ich warte und lueg wenn öper treppe ufechund. Aber er isch es nöd. I nerv scho mini fraue und frog ob sie en gseh hend. Und uf eimol stoht er eifach do. Und er isch weg. Han nöd emol gseh wo ane. Ich go wieder ine. E chalti hand berüert mi. Er isches. Ich lache und säg irgend öpis. Und lueg wieder uf „Bühni“. Lueg wieder, er stoht scho witer vorne bim kolleg. Mir gönd. Ich will aber nöd. Bi wieder da hei und han nur Gedanke bi em. Ich halt jetzt nüme us und schrib em. Und wart, wart, wart, wart, wart……. Eifach kei Glück. Säg mir selber: vergiss es. ...
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 15.07.2005 um 07:42
Beitrag zuletzt editiert am: 15.07.2005 um 07:42
Stundenlang Untergang und der Drang es dir nicht zu sagen, nichtssagend nach der Pflicht fragend dich ins Licht tragend, schlicht trabend. Mag dich zwar, wie was damals in Sansibar Magie war, doch es scheint jetzt Lapidar. Möchte mit dir Schätze teilen, in der letzten Zeile an Sätzen feilen, um in dir aufzugehen, zu dir aufzusehn, dir den Blick zu geben und die Augen zu nehm'n. Doch sind wir dem Tod geweiht einzeln einsam doch zu zweit schon so weit Grenzen zu sprengen in Menschenmengen Kerzen zu versengen. Gib mir das helle Licht nicht ehelich bis es eher bricht und er spricht: "Euch ist das Wort zu Tag, kein Ort zu karg, legt das Opfer dar am Morg'gen Tag" So lass uns beten, wir haben das Gras betreten um uns zu Grabe zu legen, nachdem wir den letzten Abend erleben. Unser Ableben nach einem rauschenden Fest, unser Glaube ist fest, unsere Aufgabe gesetzt, Augen benetzt wir trauen dem Jetzt. meh mais für d'indianer!
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 15.07.2005 um 15:53
Tisch mit Gläsern. Kopfschmerzen. Durcheinander und Kleider am Boden. Schwere Augen suchen. Zerbrochenes Porzelan in den Ecken. Offene Schubladen. Müde Gedanken. Verirrtes Denken. Halbleere Flaschen. Brotkrümmel am Boden. Abgestandener Rauch. Ich öffne das Fenster. Morgenbrise. Tau auf dem Gras. Tropfen. meh mais für d'indianer!
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amena

Anmeldungsdatum:
03.05.2003
Beiträge: 109 |
Verfasst am: 27.07.2005 um 10:06
EINE KLEINE GESCHICHTE ... Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang ging. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Vor der zusammen gekauerten Gestalt vor ihr blieb sie schliesslich stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges sass, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein Wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit", rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüssen. "Du kennst mich?", fragte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Natürlich kenne ich dich", antwortete die alte Frau, "immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, du Liebe? Du weisst doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr in den staubigen Sand. "Traurig, bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach weisst du", begann sie zögernd und äusserst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Paperlapapp, das Leben ist nun mal schwer. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenschmerzen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammen reissen. Und sie spüren das Reissen in Schultern und Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen lassen Meere in ihren Seelen entstehen, ganze Staudämme. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie nicht fühlen müssen." "O ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein Wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schliesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammen gesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte vorsichtig das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber... aber wer bist du eigentlich?" "Ich?", sagte die kleine, alte Frau und lächelte wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung." Was weisst du über dich, wenn du dich nie geprügelt hast??//°fight club°
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 11.08.2005 um 15:59
Wie nennt man etwas, das man auf Zürichdeutsch gerne einen Seich (dt. Urin) nennen, aber den Begriff frisieren möchte? Es gibt das andere Wort: Scheiss, oder Dreck. Etwas kann ein Scheiss oder ein Dreck sein, will man dem Wort mehr Gewicht verleihen, pflastert man die zwei zusammen und schon hat man einen Scheissdreck, was schwerer ist als nur eines der zwei Wörter. Wie geht das jetzt mit dem Seich? Man nimmt also ein Synonym und giesst es mit dem Seich zusammen, mal sehen, was entsteht. Seichpinkel, Seichbrunz, Seichurin. Diese drei Kombinationen klingen schwach. Vielleicht sollte man es umdrehen und im Klang etwas korrigieren, es sagt auch niemand Dreckscheiss, oder? Also, nochmals. Pinkel-Seich, Brünzel-Seich, Urin-Seich. Pinkelseich klingt niedlich. Urinseich klingt doof. Aber Brünzelseich... Brünzelseich, doch, das ist das gesuchte Wort. Die Steigerung funktioniert demnach neu: Seich, seichiger, totaler Brünzelseich ähnlich wie Scheiss, verschissen, Scheissdreck mit dem Unterschied dass das anfängliche Wort bei der Kombination hinten angefügt wird. Neulich war ich in einer Bar. Da hatte es lauter lustiger Leute. Weiter weg sass eine hübsche Dame, die etwas stark geschminkt war. Meinte mein Kumpel: ~Du, das wär doch was.~ Ich schaute hin und meinte: ~Ja, doch, sie ist sehr schön, aber sie hat einen etwas geknickten Hals, meinst du nicht?~ Dann schaut er etwas genauer hin und meint: ~Jessesgott, ein Adamsapfel, das ist ja ein Mann!~ Ich sage ihm: ~Da wäre ich nicht so sicher. Du willst es gar nicht überprüfen, aber nenne es nicht Mann, was du da siehst. Es ist jetzt eine Sie.~ Sagt er: ~Ja, aber mit diesem Adamsapfel...~ ~-Das ist jetzt kein Adamsapfel mehr, das ist jetzt ein Evenapfel. Geh hin und mache ihr ein Kompliment, wenn du ein Mann bist." Was lernen wir daraus? Nichts, aber es wirft schon Fragen auf. Kleider machen Leute? Gibt es Evenäpfel? Ist ein umgebauter Transvestit jetzt eine Frau oder ist es misogyn, ihn/es/sie eine Frau zu nennen? Nicht jeder entmannte Mann zählt als Frau, sondern immer noch als Mann. Doch wenn sich dieser verkleidet und offensichtlich eine Frau darstellen möchte, sollte man ihn wohl mit der weiblichen Form ansprechen: "Madame..." oder ist das jetzt übertrieben? Pit, der Kolonialherr, ging seine Kolonie besuchen und wollte dort ein grosses Fest veranstalten. Die Einheimischen wurden natürlich wie Sklaven behandelt und mussten sich dem Willen von Pit beugen. Da war aber auf seinem geplanten Festgelände ein Bauer mit seiner Bauernhütte. Pit ging zu ihm hin mit ein paar Gehilfen und sagten dem Mann, er soll verduften, man wolle dort das Riesenrad hinstellen, und zwar genau da hin wo seine Bauernhütte stand. Der Bauer antwortete ihnen nicht und ging zurück in seine Bauernhütte. Am nächsten Abend ging Pit mit seinen Gehilfen wieder hin und steckten dem Bauern die Hütte in Brand. Man hatte angenommen, dass er nicht mehr drin sei. Doch der rannte aus dem brennenden Haus heraus und war schwarz verraucht und angebrannt. Pit und die Gehilfen staunten. Der Bauer stand neben ihnen und schaute das grosse Feuer an. Pit überkam so etwas wie Mitgefühl für den armen Mann, der sein Haus verloren hatte, und liess die Gehilfen eine Kiste mit Goldmünzen hinstellen. Er sagte zum Bauern: "Hier, das ist deine Entschädigung, damit kannst du dir einen neuen Bauernhof aufbauen, noch grösser als der hier." Der Bauer öffnete die Kiste und streifte mit der Hand über die Goldmünzen, schloss sie dann aber wieder. Alle schauten dem lichterloh brennenden Haus zu. Dann geschah das unfassbare. Der Bauer setzte zum Sprung an und rannte zum brennenden Haus. Er blieb irgendwie in der Eingangstüre hängen und strampelte noch lange in den Flammen, bis er reglos blieb und hinfiel. Verkohlt lag er da und Pit und seine Gehilfen staunten mit offenen Mäulern, denn so etwas hatten sie vorher noch nie gesehen. Pit machte sich Schuldgefühle, doch sein vertrauter Gehilfe sagte ihm: "Mach dir keine Gedanken, der Mann war selber schuld, zu dumm zum Leben." Die Gehilfen lachten, nahmen die Goldkiste wieder mit und begleiteten Pit nach Hause, in seine Villa, wo er für die nächste Nacht nicht so gut träumte. Aber spätestens beim Fest waren alle wieder guter Laune, stimmt's, Pit? MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Carlos Alto-Nivel

Anmeldungsdatum:
15.03.2003
Beiträge: 251 |
Verfasst am: 07.09.2005 um 13:30
Glasscherben zieren den Ort des Geschehens. Funkelnde Augen, unmengen verschiendfarbiger Paar blitzender Blicke. Der Asphalt kalt, schwarz, nass. Reflektionen der Scheinwerfer. Amen. meh mais für d'indianer!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 13.09.2005 um 17:36
Heute Abend muss ich nochmals schnell in die Stratosphäre hinauf steigen. Muss noch meinem Satelliten die Batterien wechseln. Wahrscheinlich bleibe ich für ein paar Tage oben. Hier unten stimmt etwas nicht. Stell dir vor, da geh ich zum Kiosk um Kaugummis zu kaufen und sehe einen alten Mann, der mit seinem ausgestopften Hund spazieren geht. Kannst du dir das vorstellen? Du verlierst dein Hinterrad wenn du sowas siehst! Dann: Gestern Nacht schaute ich aus dem Fenster und sah zuerst zwei Rehe vorbeigaloppieren. Nachher kamen zwei Hasen. Und am Schluss kam so ein kleines, irgendso ein... ja so am Boden schleichen, irgend so ein kleines Gemüse das laufen kann. Und heute Morgen gehe ich aus dem Haus. Als ich die Strasse überqueren will, überfährt mich fast eine Yamaha, so ein krasses Motorrad, darauf eine etwa fünzigjährige Frau ohne Helm, die ihr Yamaha zu einem Männlein hochreisst. Wrooom!! Am Nachmittag gehe ich in ein Elektrofachgeschäft und will einen Staubsauger kaufen. Der Verkäufer nimmt meine Hand, legt sie sich auf die Brust und sagt mir: "Gib auf dich acht, dir soll nichts geschehn. Du bist mein Bruder." Wo bin ich hier gelandet? Zürich ist eine tolle Stadt. Aber hin und wieder brauche ich Distanz. Das Volk hier ist ein einziges, grosses Irrenhaus. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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Pino Loricato

Anmeldungsdatum:
12.12.2003
Beiträge: 450 |
Verfasst am: 15.09.2005 um 01:05
Beitrag zuletzt editiert am: 16.09.2005 um 01:05
Sammeln Sie Steine? -Oh ja, Steine. MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!
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