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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 07.04.2004 um 11:17

kyoto

lasst die bomben fallen
farb-strahlen
lasst uns unsere schuld bezahlen
imperium

lasst uns sorge tragen
tragt tragtaschen
lasst uns die sonne fragen
heiligtum

lasst uns die welt verbessern
gewässer verschmutzen
die wasserverschmutzung messen
iridium

lasst uns unser ICH finden
multiple persönlichkeit
sorgen schwinden, striche binden
sanatorium


meh mais für d'indianer!

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karibik

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Anmeldungsdatum:
11.06.2003

Beiträge: 23

Verfasst am: 07.04.2004 um 11:37

stadt, land, fluss

fliessende genüsse über rollenden räder
tragen einander in lähmenden wesen
zwischen gräsern und welken blumen
summen an bienen die summen
die tauben und stummen
verdienen
lawinen folgen auf spätfolgen
herbstzeitlosen und morschen
bäumen
bäumen sich auf
lauf, wenn du rennen kannst
flenn, wenn du tränen hast
berg auf
talwärts
ewig wärt, was es wär
tiefe gründe begründen
erachten, achten sünden
sieben der gebrachten
siegen, obliegen
verdammnis, sühne
quellen zum trinken, nähren
während herren sich erinnern
hindern alte wesen, tierzeichkreisen
mit lauten weisen und leisen lauten
lasst die waisen verlauten
lauter wissensdurst durstet
umbunden in weiten feldern
schwarze feder, eich' und zeder
zettern in lettern jeden
früchte des zorns, von vorn begonnen
nach norm zeronnen liegen wonnen
in welten unachtsamkeit
leid, ratsam bleibt
bleischwer, schwerelosigkeit
wenn ich frei wär
freiwild..lass uns spielen
stadt land fluss
anstatt am schluss
knapp am gruss
vorbeizugehen
spielen wir stadt land fluss
spielen wir mit seelen


mehr strassen für die strassenkinder

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Pino Loricato

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Anmeldungsdatum:
12.12.2003

Beiträge: 450

Verfasst am: 07.04.2004 um 15:14

Vollmond, kühle Nacht.
Sterne funkeln,
Warlord umgebracht,
scheues Schmunzeln.

Rasierklinge fein und glatt,
eine Bombe im Hotel.
Brennendes Hochhaus in der Stadt,
Autos werden schnell.

Soft-Eis lecken in Zeitlupe,
Rasierklinge, Zungenschnitt.
Oahrgh, jebem ti odupe!
Blutge Lippen leiden mit.

Gift-Eis lecken auf dem Dach,
Vollmond, kühle Nacht.
Eine Stadt brennt und schreit.
Schlaf ein, für die Ewigkeit.


MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!

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geiss0mecky

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Anmeldungsdatum:
14.01.2004

Beiträge: 42

Verfasst am: 02.05.2004 um 16:11

Kost-Steiner-Valentin

Gewiss, ich wäre schon so gerne gerne
So konsolidiert die Dateiverknüpfung nur offenliegt, gegangen,

Tabellisierte mich nicht excell'sche Ferne,
Die meinen Prozentwert an deinen angehangen,

Dass ich im Diagramm nun erst mich kennen lerne.
Mein Definieren, Speichern, Semikolonieren

Allein nach dem positiven Wert drängt,
Mein Dialogfenster nur an deinem Zahlenbereich hängt.


Leben ist, was dir passiert, während du andere Pläne machst.

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geiss0mecky

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Anmeldungsdatum:
14.01.2004

Beiträge: 42

Verfasst am: 02.05.2004 um 16:24

Ein Trommersachtsraum

Leise schneet der Riesel
Still und starr seet der Ruh
Weihnachtlich waldet der Glanz
Freue dich, Kometkind christet bald

Süsser die Klingen nie glöckeln
als zu der gezeitigten Nachtweihe
Hört, wie die Singenden engeln
Frieda und Fauna bereit

Vatert den Segen, den Kutter, den Mind
Klänge mit glöckernem Heil
auf die Bringe geerdet

oh banger traum
oh banger traum
wie glatt sind deine Brunnen

du sonnst nicht nur zur Zeitenblüh
nein auch im Splitter wenn es weiht

oh banger traum
oh banger traum
wie glatt sind deine Brunnen


Leben ist, was dir passiert, während du andere Pläne machst.

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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 03.05.2004 um 09:59

wir

stechend, brennend
blass und matt
weinend wünsche nennend
habe das fragen satt

augen funkeln
sie leuchten helle
schwarze schritte im dunkeln
gefühle auf der welle

lieblos, wie bloss
lässt sich das zusammenfügen
sitz im schoss
enttarne alte lügen

alles wird wie es war
wunderbar und wahr
uns gehört die nacht
sternenklar

du weisst es nicht
doch es ist in dir
das licht
es führt zu mir

abstand
tausende kilometer
hälst liebe in der hand
die kommt erst später

lass uns verschmelzen
uns wiedervereinen
stolz geht auf stelzen
und langen beinen

du in mir
ich in dir
funken prasseln
lass es uns nicht lassen

glaub an die kraft
die die macht des hirn zerstört
du sollst nicht trennen
was zusammen gehört

auf leisen sohlen
zeigt sich die sonne
tanz mit mir in die wonne
blicke verstohlen

es ist kein besitz
dein anlitz, für dich selbst
die kraft, die uns zusammenhält
in dieser welt

sind wir verwandt
ich denke nein
doch unsere liebe rein
mit dem feuer entbrannt

stetes lernen
und sich ans gelehrte wenden
blicke in in die sterne
es wird wieder wenden

denn du bist die kraft
und ich bin die kraft
nur wir haben die kraft
die unser leben schafft-


meh mais für d'indianer!

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jap

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Anmeldungsdatum:
20.02.2004

Beiträge: 35

Verfasst am: 05.05.2004 um 15:54
Beitrag zuletzt editiert am: 05.05.2004 um 15:54

öhm gedicht..gute idee..hm muss sich das reimen,
hab zwar eeh kein ahnung..soll ich ein haiku machen?

also

mein hund hab ich lieb
er ist zwar dumm wie ein sieb
und scheisst überall rum
und ist , wie gesagt total dumm,

aber so nett und liebenswert
wenn mann ihm durchs haar fährt.


war das jetzt ein paarreim, umarmenderreim kreuzreim?
hmm


ach, liebes. Warum bin ich heut so schwermütig?

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Pino Loricato

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Anmeldungsdatum:
12.12.2003

Beiträge: 450

Verfasst am: 05.05.2004 um 15:57

Sehr schön, jap!




Und hier ein Limerick, kennt ihr Limericks?

There was an old man in Karthoum,
he took two tame sheep in his room,
to remind him of somebody,
but he didn't remember of whoom.


Und noch ein Limerick:

There was a young lady of Riga,
she went for a ride on a Tiger,
the Tiger returned with the young lady inside,
with a smile on the face,
of the Tiger.




Viel Spass damit!


MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!

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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 26.07.2004 um 08:09

wortlosgelöst

Der flieger flog in die fluten bei flutlich war es vermutlich mutig warum es mut gibt weiss niemand mandarinen verdienen mandalas und lalas lassen wir lassos auf was los ist das masslos oder das mass voll was wohl was soll das alles bezahl es halbwegs oder ganz weg der ganze schandfleck flecken am rand sozusagen beckenrand oder beckenbauer der bauer baut bauten laute lauten meist in kaiserslautern oder königshausen wo will der könig hausen tausend flausen tausendundeine geschichte geschichtet und gerichtet riechen wir kriechen wir wie ein wirbeltier wirbelt hier und dort staub auf stau auf der autobahn bahnt die bananen zu karawanen wir müssen die schamanen warnen tarnen sollen sich tannen und ihre wipfel kalte wickel und schicke wagen wagen es zu sagen zu plagen in lagen liegen legenden ich leg enten und dirigenten die erwähnten schwärmten vom schwarm bienen die lärmten mit den gelähmten zähmten zähne und zahnräder doch fand jeder man müsste es durch pfand regeln regeln müssen gebrochen werden nicht gerochen werden werden wir ochsen werden für blocher werben verben und nomen nomen est omen gilt für personen die sich schonen millionen zu klonen ist verboten geboten ist das stoppen von idioten mit stoppeln und knoten in den haaren das verfahren ist trotz den gefahren verfahren erfahren hab ich nichts und trotzdem bleibt alles das selbe selbst das gelbe vom ei ist nicht weiss sonst wärs eiweiss frag mich was der hai weiss beiss ins leere ich lehre die leere die schwere und schwerelosigkeit die obrigkeit ist oben bereit und unten breit unterschied unterleib und ein sieb für den wein.


meh mais für d'indianer!

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Lyocell

Anmeldungsdatum:
24.05.2004

Beiträge: 14

Verfasst am: 27.07.2004 um 20:33

Jeden Morgen wird mein Wecker,
zum rituellen Vollstrecker.
Blut steigt in mein Kopf als hing ich am Seil,
und würd erwarten des Henkerst Todesbeil.

Ich will ihm Diener sein,
und heb mein linkes Bein.
Um mich zur Arbeit zu schleppen,
dort noch etwas mehr zu verdeppen.

Doch Geld ist der Lohn,
für soviel Stunden zwar ein Hohn.
Doch dafür gibts Brot,
ohne welches ich längst wär tot.
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Lyocell

Anmeldungsdatum:
24.05.2004

Beiträge: 14

Verfasst am: 27.07.2004 um 20:47

Ein Freund mir mal erzählt,
dass vieles ihn gequelt.
So trug er an nem Morgen,
auf nen Hügel seine Sorgen.

Dort sass er ganz allein,
auf nem kleinen Stein.
Unter einer grossen Eiche,
und fühlte sich als Leiche.

Es war ein wunderschöner Ort,
doch sein Herz war verdorrt.
Er konnte die Schönheit nicht spüren,
nichts konnte seine Gefühle mehr rühren.

Er hatte an alles gedacht,
seine Freunde nochmals angelacht.
Einen letzten Brief geschrieben,
er konnt sich selber nicht mehr lieben.

Und die Moral von der Geschicht
nich ein jeder Ast hält Dein Gewicht.

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karibik

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Anmeldungsdatum:
11.06.2003

Beiträge: 23

Verfasst am: 30.07.2004 um 21:52
Beitrag zuletzt editiert am: 30.07.2004 um 21:52

wirr wahr

gelumpulan der leguan
spielte mit einem lego-kran
der kran fing zu brennen an
gelumpulan in schnelle dann

einen eimer wasser holte
und ihn sofort soff
denn was er wollte
war holz und nicht stoff

mit dem stoff er sich kleider nähte
feine drähte und bundesräte
sich in aller richtung drehte
und dabei den rasen mähte

der rasen des maulwurfs gebiet
holte schnell seine zeitung
überlegte und machte vom dieb
eine kleine zeichnung

der maulwurf polizist
ist in der frist hoffentlich
verpisst so offensichtlich
dass er es vergisst

den übeltäter auf die finger zu kloppen
alte und neue dinge stoppen
stoppeln im gesicht
vergiss mein nicht

vergiss mai und april nicht
sagt gelumpulan
fängt zu rumpeln an
und schickt im juni den bericht

sigmund freud zu solch reimereien
leguane sind keine ersatzhelden
die leute sollen zuhause bleiben
und sich besser selber helfen

c.g. jung indessen
von gulasch und ragout volgefressen
starrt vernarrt in seiner art
in fahrt wirkt er sehr vermessen

die tugend nicht gleich den sünden
in lettern zu begründen
zu betrachten in mitgebrachten
bratwürsten, cervelats und hühnern

doch was hat das ganze nun
mit einem leguan zu tun
fragt der dumme und weiss es nicht
ach das ist nur ein scheiss gedicht.


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Pino Loricato

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Anmeldungsdatum:
12.12.2003

Beiträge: 450

Verfasst am: 12.08.2004 um 21:52

Dä hätt de Heiri

Es isch emal em Baum am Hügel chrank wordä.
Dä hätt de Heiri d'Aggscht füre gholt und hätten umta.

Dän isch emal tTochter miteme Purscht häi cho.
Dä hätt de Heiri zuenem gseit: "Wänntsi gern häsch, chasch warte."

Und eimal, da hätt eine 'e Chue welä schtäle.
Dä hätt de Heiri pPischtole füre gno und hätt de Chäib umgla.

Hätten pFrau gfrögt: "Wo mäche mij etz mit m?"
Dä hätt de Heiri tSchufle füre gholt und hätten iigrabe, im Garte.

De Heiri isch en Rebäll gsi. Isch emal pPolizei cho.
Dä hätt de Heiri gseit: "Das isch min Hof, hani alles eerlich erworbe!"

PPolizei hätten welä mitnäh. Diä händen gschlage und ghebet.
Dä hätt de Heiri pFlinte füre gno und hätt mitne gchääret.

Und so isch de Heiri gschtorbe.





Das ist ein wunderschönes Mundartgedicht des 21. Jahrhunderts, das den Missstand der Bauern in der Schweiz wiederspiegelt und den Untergang der ländlichen Kultur prophezeit.

Wichtig beim Rezitieren: Nach jedem Zweizeiler gönnt sich der Sprecher/die Sprecherin einen Schluck Pflümli und lässt danach die Hand auf die Holztischplatte fallen, nach dem dumpfen Hall kommt der nächste Zweizeiler.

Nach dem finalen Satz: "Und so isch de Heiri gschtorbe." wird geweint. Das gehört sich für dieses Gedicht.

Wer nicht weinen kann, hat entweder das Gedicht nicht verstanden oder hat kein Herz.


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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 17.08.2004 um 20:49

dä heinz en alte bekannte
hät schweri schulde gah
statt sich z'bedanke
hät er wiiter welle zu huerä gah

Da en lappe dett en lappe
git e schöni zipfelchappe
statt go suufe, statt go jasse
isch dä heinz go coci fasse

dett en fründ, da en kumpan
dä heinz isch stadtbekannt
schnäll uf en joint, schnäll zunrem figg
au wänns gäld grad nümme langt

scho en jede hät em en batze geh
dä einti weniger, dä ander meh
doch zrugg chunnt nüt als es lache
als richtig geile typ, chasches mache

vier sind gsi, und au soviel santi breit
frög doch de sani wonen treit
adem abig het de heinz sich gfunde
vill zspat! säget sini stichwunde

es isch erst halbi eis gsi
de abig lang, drog drin
ersti tanz, nachem sibte drink
wie immer fahrts em ih

nüttli. hundertfüzg
brüstli, füdli
wänns wunder nützt
de heinz sich doch stützt

zwei stund elei dett g'sässe
ufgruumt, voremvergässe
sich nomal grettet
wo eine anen anetritt und redet

brüeder, es isch ned z'spat z'bereue
jede verdient e chance vo neuem
doch de heinz i sinere fahrt
seit hau ab mit dem magerquark

sich uf en stürzt und d'fust macht
de alti maa vor schreck
wett sich drehe und langsam furtgah
doch öppes weckt

sin sinn und er wett am heinz hälfe
als sich zwei ufen werfet
und i sim körper klinge scherfet
chan au er s'blatt nümme wände

s'gäld gsehni nie meh
und au de heinz blibt verschwunde
es tuet mer ned würkli weh
dänn de heinz het scho meh als en nachfolger gfunde


meh mais für d'indianer!

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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 23.08.2004 um 21:18

requiem für die verwandten

imides ufines
irides erime
de vide in fine
pesinde insiste

höllenqualen
ich will höhlen malen
ölen und salben
leib christi

xantirsi heurara
emakume lor
lor norgajaxi
euskal euskal

sünden und wunden
begründen und wundern
führen oder umdrehen
in exelsis deo

sampor orana
vanto morgana
hossiana por 'na
por lo moriana

steig auf mit dem rauch
ins ungewisse, brauch
zerissen doch trau
in spiritu

yniak arram
yniak gorr
perrium sorran
serran durrm

kirchtürme 'gen oben
lasst uns loben
wütende menge, toben
hochpreiset den herrn

santos dos
hereias del cuor
venezia pois
in deus n'uor

schwarze engel
weisse schatten
wächter in herden von schafen
gib uns den ewigen frieden

imides ufines
irides erime
de vide in fine
pesinde insiste


meh mais für d'indianer!

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geiss0mecky

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Anmeldungsdatum:
14.01.2004

Beiträge: 42

Verfasst am: 01.09.2004 um 22:50

GOOD BYE ZWINGLI

Auf Wiedersehen Chreis 2
Adieu fehlendes Lächeln
Good bye Durchsage der Leitstelle

Auf Wiedersehen Roti
Adieu weisse Weste
Good bye Hot Pants on Hot Wheels

Auf Wiedersehen See
Adieu grosses Theater
Good bye Alte Frau am HB

Auf Wiedersehen Zurich Skyline
Adieu dickes Portemonnaie
Good bye Bibelzitate auf Plakate

Auf Wiedersehen Knabenfäschtparade
Adieu Selbstverständlichkeit
Good bye Zürisack

Good bye Friends and Family
You'll always be a part of me

Auf Wiedersehen Züri
I'll be missing you for sure
Adieu Zureich
I won't be missing you for sure

Ahoi Brandenburger Tor
Ahoi Mikrokosmos
Ahoi Mensch-sein

Ahoi Berlin


Leben ist, was dir passiert, während du andere Pläne machst.

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Pino Loricato

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Anmeldungsdatum:
12.12.2003

Beiträge: 450

Verfasst am: 03.09.2004 um 13:23
Beitrag zuletzt editiert am: 03.09.2004 um 13:23

    Gedicht eines wilden Hasen

    Hase:
      Jägers Waffen, Jägers Geld
      morden mit in aller Welt.


    Jäger:
      Mit der Flinte mit dem Korn,
      ja so wurd ich geborn.


    Hase:
      Ich soll fliehen, ich soll hinken,
      und dann tot da liegen und verstinken?


    Jäger:
      Nein, von unten nach oben,
      zieh ich dir das Fell über die Ohren.


    Hase:
      Die Waffen nieder ihr Banausen,
      sonst wird der Zorn Euch wild umbrausen!


    Jägersfrau:
      Du sag einmal, mein Mann:
      Haste gwusst, dat der Hase reden kann?


    Hase:
      Grüner Hut und weiche Birne,
      so schmückt sich nur ne Mörderdirne!


    Jäger:
      Sag nichts gegen meine Frau,
      sonst werd i wild und schiesse di ausm Bau!


    Hase:
      Züchten, morden und zerstückeln,
      tut nur den Jägersmann beglücken.


    Jäger:
      Komm, kleiner Hase, lass dich erschiessen,
      dann kann ich weiter, die Natur geniessen.


    Hase:
      Du bist ne traurige Gestalt,
      verdorben ganz durch die Gewalt.


    Jäger:
      Peng Peng!!


      (Der Hase fällt um...)


    Jäger:
      Das ist mein Mordmannshobby,
      ich bin Ehrenmitglied in der Jägerlobby.

      (Der tote Hase steht auf und bewegt sich
      nach vorne an den Rand der Bühne, dunkel,
      das Scheinwerferlicht ist nur auf ihn gerichtet)


    Toter Hase: Jäger lieben Natur und Tiere wie Vergewaltiger ihre Opfer







Instruktionen:
Um das Gedicht richtig zu rezitieren, braucht es drei Personen, einen Jäger, eine Jägersfrau (auch wenn ihr Textlein nur kurz ist) und einen Hasen. Jägerkostüme sind freiwillig, ausser der grüne Hut der Jägersfrau, Hasenkostüm obligatorisch, beim letzten Satz des Hasen, beim Finale, muss er ein mit Kunstblut verschmiertes Gesicht haben, das er sich anschmiert, wenn er durch des Jägers Schüsse hinfällt.
Aussprache: Beim Aussprechen sind unbedingt diese originellen Worte ganz klar zu betonen: "wild umbrausen" "Mörderdirne" "Mordmannshobby". Diese Worte haben den gleichen Sammelwert wie: "Gotteskrieger" "Sozialschmarotzer" "Kriminellenverhätschelung" und "Kriminaltourist" oder "Sex-Polizist"

Wie das Gedicht entstanden ist:
Auf einer Deutschen Antijagdseite waren so viele ultra extreme, traurige, hasserfüllte Anti-Jäger-Sprüche, dass es fast schon wieder lustig ist, ein Gedichtlein draus zu machen. He ja, man stelle sich eine Tischrunde von Animalisten in einem Brainstorming vor, die einander frenetisch zuklatschen, wenn immer einer einen neuen Spruch herausgefunden hat. So weit ich informiert bin, braucht es die Jäger eben manchmal, damit die Tiere nicht zu viele werden und dann hungern müssten. Und wegen den feinen Rehspätzli und dem Hirschpfeffer natürlich auch. Aber vielleicht ist das in Deutschland ja eben anders.


MAKE SPAGHETTI, NOT WAR!

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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 07.09.2004 um 15:40

urmel aus dem eis

der karimbolante frekante
eines nachts im stall brannte
flammen, hörrerisch frekig
dreckig lachend rannte

der schrecklicher tudor
mit klauen hackend
geranz kerum
kaffend und quirrilisch tanzte

schlägt den wuschemarren!
rief der bürgermeister
husch, husch ihr zaren
beim heiligen bügeleisen

zipwasch - kopf abgetrennt
die leute frunzig, beiderlan
festen, fasten, kaleimerkram
der missetäter zu zement

held war der geurer Kanibor
des schwertes magistror im ohr
wacker und von weilgern hemisphor
nun zeigte sich im fron und gohr

güld und wabern firestum
ihm zugesichert, heira herum
kularsen und prosan ihm zugetun
zum prosekten prosten

der fabel gore moral
marissen rickten nicht
salvinas grüssen ritterlich
veres im und flies im choral


meh mais für d'indianer!

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Carlos Alto-Nivel

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Anmeldungsdatum:
15.03.2003

Beiträge: 251

Verfasst am: 09.09.2004 um 18:56

das fastenlieb

ein reimlein
leimt mein
bein ein
zwei schrein
heim feind
frei sein
beileid

der stab starb
zwar hart
fahrrad
wahr lag
haar lack
paar-start

um dumm
und nur
krumm drum
flug sprung
zum punkt
wund-mund

tritt mit
schritt gibt
hitzig witzig
liebt sich
glied wird
niedlich

jaja gaga
jaga gaja
biene maja

dies ist ein traditionelles lied aus der region, wo die bären tanzen. das lied wird während der fastenzeit der sonnenwende gesungen und zwar immer dann, wenn die sterne leuchten und der wodka wirkt. betont wird alles oder nichts, wie es einem gerade passt


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ZaraLinden

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Anmeldungsdatum:
01.10.2004

Beiträge: 14

Verfasst am: 01.10.2004 um 18:21

Das Ungeheuer und die Heldin

Es brennt ein Feuer neben mir
ich wärme meine zehen
Das Ungeheuer ist bald hier
es ist viertel vor zehn

Die Eule meint und singt
Buhuu, geh heim, Dummkopf
ein Käfer um sein Leben ringt.
Er fiel ins Feuer, armer Tropf

Mitternacht, es ist kalt,
das Feuer nur noch klein
Ungeheuer macht Halt.
Bald wird es bei mir sein.

Das Feuer ist aus,
Das Ungeheuer ist hier
und sieht schrecklich aus
doch ich sage: Es stirbt vor mir!

In einem wilden Kampf
das Ungeheuer blutet aus dem Mund
und kriegt einen Krampf
schlag ich ihm den Kopf ganz wund.

Mit dem Herzen des Ungeheuers,
der Leber und dem Schinken,
mit den Schmerzen eines Abenteurers,
muss ich aus dem Wald raus hinken.

Am Weiher gibt es ein neues Feuer,
da werden die Eingeweide gebraten,
natürlich die des Ungeheuers,
es speist die Heldin der wilden Taten.

Blah blah blah... grrrr..
Hihi.


Stop to love a doll, it's not your goal.

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